Forschungs- & Sonderprojekte
Prozess- und Kostenanalyse
Das Institut für Automobilwirtschaft hat ein Kalkulationsmodell zur systematischen Ermittlung vertrags- und marktspezifischer Kosten im automobilen Handelsvertretermodell entwickelt.
Das Kalkulationsmodell kann auf Seiten der Hersteller als auch auf Seiten der Handelsvertreter eingesetzt werden. Den Handelsvertretern stiftet es Transparenz über deren Kostenstrukturen – insbesondere der Kosten, die aufgrund der Übernahme von „relevanten“ Risiken entstehen.
Auf Seiten der Hersteller eignet sich der Einsatz im Rahmen einer Business-Case-Bewertung.
Ansprechpartnerin: Lara Eisele
E-Mail: lara.eisele@ifa-info.de
Datenbasierte Geschäftsmodelle für Autohäuser
DiSerHub ist ein Transformations-Hub, der bundesweit aktiv ist und aus fünf Projektpartnern besteht, die gemeinsam an einer verbesserten, nachhaltigeren Nutzung von Automobilen mit Hilfe digitaler Services und digitaler Geschäftsmodelle arbeiten.
Das Institut für Automobilwirtschaft und die Zukunftswerkstatt 4.0 bilden den Transformations-Hub Südwest für die Automobilregion Baden-Württemberg / Hessen. Als Zielgruppen des Hub Südwest stehen der Kfz-Handel und die Kfz-Werkstätten im Mittelpunkt. Schwerpunkt ist die datenbasierte Autohausökonomie mit der Fragestellung, wie Daten in konkrete Geschäftsmodelle für das Kfz-Gewerbe monetarisiert werden können.
Das IfA plant für den Transformation-Hub Südwest eine Plattform zur Vernetzung relevanter Akteure zur Realisierung datenbasierter Geschäftsmodelle.
Ansprechpartner: David Sosto Archimio
E-Mail:
david.sosto@ifa-info.de
AuToS SW-BW --
Automotive Transformation Strategy für den Südwesten Baden-Württembergs
Im Mittelpunkt des Projekts „AuToS SW-BW“ steht die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Südwesten Baden-Württembergs, die mit über 25.000 Arbeitsplätzen in der Automobilwirtschaft zu den Top-100-Automobilregionen Deutschlands zählt. Strukturell ist die automobile Zuliefererlandschaft in der Region stark durch KMU-Betriebe geprägt, die aufgrund ihres Tätigkeitsschwerpunktes im Bereich der mechanisch gefertigten Einzelteile und der Stellung als Tier-2- oder 3-Lieferant einem hohen Transformationsdruck ausgesetzt sind. Gleichzeitig lassen sich in wichtigen Zukunftsfeldern erste innovative Vorreiter ausmachen.
Ansprechpartner: Fabian Keppeler
E-Mail:
fabian.keppeler@hfwu.de
IfA MarkenMonitor
Der IfA MarkenMonitor untersucht die Entwicklungen innerhalb der Hersteller-Händlerbeziehung seit dem Jahr 1998. Die jährlich durchgeführte Untersuchung stützt sich auf rund 1.000 Expertenmeinungen mit Geschäftsführern und Inhabern von Autohausunternehmen.
Aufgrund seiner bewährten und kontinuierlich an der Branchensituation weiterentwickelten Konzeption, hat sich der IfA MarkenMonitor zu einem bedeutenden Analyse- und Steuerungsinstrument der Hersteller-Händlerbeziehung in Deutschland entwickelt.
Ansprechpartner: Tobias Huthmacher
E-Mail: tobias.huthmacher@hfwu.de
IfA | DAT HändlergruppenMonitor
Mit der seit 2004 jährlich erscheinenden Strukturstudie zeigt das IfA gemeinsam mit der DAT aktuelle Entwicklungen auf der Handelsstufe auf. Die Studie weist neben einschlägigen Kennzahlen der Marktstrukturen die Absatz- und Umsatzentwicklung der größten 100 Automobilhandelsgruppen in Deutschland aus. Eine umfangreiche Untersuchung der zukunftsgerichteten Handlungserfordernisse in den relevanten Aktionsfeldern der Branche sowie eine Analyse der strategischen Ausrichtung von Handelsgruppen ergänzen die Studie.
Beste Autohaus Arbeitgeber
Autohäuser haben oft Mühe, qualifizierten Nachwuchs für ihre Betriebe zu gewinnen. Leider nehmen noch immer viel zu viele Arbeitnehmer den Autohandel völlig zu unrecht als verlängerte Werkbank der Autoindustrie wahr. Zu selten spielen Autohäuser ihre Trümpfe als Arbeitgeber in der Region aus, nur wenige betreiben aktive Personalentwicklung. Potenzielle Bewerber nehmen sie nicht als Betriebe mit Aufstiegschancen wahr. Das meist fehlende Auslandsengagement der Autohäuser erschwert zudem den Zugang zu „High Potentials“.
Die Automobilwoche und das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) wollen die Autohausbetriebe dabei unterstützen, ihr Profil als attraktiver Arbeitgeber herauszuarbeiten.
automotive TopCareer AWARD
Mit dem "automotive TopCareer AWARD - Die besten Arbeitgeber der Autobranche" kürt das Institut für Automobilwirtschaft in Kooperation mit der Fachzeitschrift Automobilwoche jährlich die attraktivsten Arbeitgeber in der Auto- und Mobilitätsbranche. Die Befragung weist jährlich zwischen 700 - 1.000 Teilnehmende auf, die sich überwiegend aus Studierenden, Young Professionals und Professionals zusammensetzen. Darüber hinaus gibt die Studie Aufschluss darüber was den Befragten bei der Auswahl ihres Arbeitgebers sowie ihrer beruflichen Tätigkeit wichtig ist und welche Gehaltsvorstellungen die Teilnehmenden haben.
Weitere Informationen zur automotive TopCareer und zur Studie erhalten Sie unter nachstehendem Button.
Kundenzufriedenheit im Autohaus
Get the basics right!
Was macht Autohaus- und Werkstattkunden wirklich zufrieden?
Eine neue Gemeinschaftsstudie von Institut für Automobilwirtschaft (IfA), The Retail Performance Company und Die Autohauskenner liefert erstmals fundierte Einblicke in die Kundenzufriedenheit mit einzelnen Autohäusern in Deutschland.
Die Ergebnisse liefern nicht nur Orientierung, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen – für Serviceverantwortliche, Entscheider:innen und alle, die Kundenzentrierung im Autohaus strategisch denken.
BENCHPRO
Benchmarking im Autohandel:
Daten-Treibstoff fürs Autohaus-Management.
BenchPRO - Der neutrale, branchenweite Performance-Vergleich für Einzelbetriebe, Handelsgruppen und Verbände.
Zukunftscheck Kfz-Gewerbe
Das Kfz-Gewerbe und seine Mitarbeitenden müssen sich verstärkt auf neue Antriebsvarianten, veränderte Vertriebsmodelle und digitale Arbeitsweisen einstellen. Auf die Studie »Beschäftigungseffekte im Kfz-Gewerbe 2030/2040« aufbauend konzipiert das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) ein Workshopkonzept für Betriebe des Kfz-Gewerbes. Dieses soll Betriebe darin unterstützen, die allgemeinen Handlungsnotwendigkeiten und Implikationen aus den Studienergebnissen auf den eigenen Betrieb zu übertragen und darauf basierend einen unternehmensspezifischen, strategischen Transformationsprozess anzustoßen.
Markthochlauf der Elektromobilität
Im Auftrag der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) entwickelt das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) ein analytisch tragfähiges Prognosemodell, mit dem auf wissenschaftlich fundierter Basis die Neuzulassungszahlen von Elektrofahrzeugen bis ins Prognosejahr 2030 vorausberechnet werden können. Hierzu wurden zunächst die relevanten Einflussfaktoren und Veränderungstreiber identifiziert und dann in einen analytisch strukturierten Kontext gebracht. Ein zentraler Schritt dabei ist, die Faktoren hinsichtlich ihrer Einflussnahme auf den Markthochlauf zu bewerten.
Den Mittelpunkt der Berechnungen stellt ein ökonometrisches Schätzmodell dar, das auf einer empirisch ermittelten, mathematischen Schätzfunktion basiert. Um ein breites Spektrum an Einflussfaktoren in die Berechnungen einfließen lassen zu können, wurden potenzielle Faktoren zunächst in den vier Bereichen „Politische Sachverhalte“, „Ökonomische Sachverhalte“, „Soziale Sachverhalte“ und „Technische Sachverhalte“ ermittelt. In einem zweiten Schritt galt es, basierend auf
Korrelations- und Regressionsanalysen, die Wirkungszusammenhänge und Wirkungsstärken der
einzelnen Faktoren auf die Neuzulassungszahlen auszuarbeiten. Beispielsweise kann mittlerweile
dargelegt werden, um wie viele Einheiten BEV-Neuzulassungen zunehmen werden, wenn die
durchschnittliche Reichweite der angebotenen BEV steigt.
Intelligent Truck Parking (ITP)
Das Lkw-Parken an Autobahnen und Fernstraßen ist problematisch – und die Situation wird sich künftig ohne gegensteuernde Maßnahmen weiter zuspitzen. Ziel des Projekts „Intelligent Truck Parking ITP“ ist die Konzeptionierung und Erprobung einer Datenplattform, über die Navigationsdienste, Speditions- und Logistiksysteme direkt oder indirekt über Verteilplattformen Daten zu verfügbaren Lkw-Stellplatzkapazitäten bzw. Belegungszuständen von Parkflächen beziehen können. Das Projekt wird im Rahmen des mFUND durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.
Zukunftswerkstatt 4.0
Als offene Plattform konzipiert, ist die Zukunftswerkstatt 4.0 mit über 100 Partnern eines der bedeutendsten Netzwerke der Branche. Innovative Technologien und Anwendungen aus dem Autohaus- und Werkstattbereich setzen bei uns zukunftsorientierte Impulse.
Innovationsschaufenster, Schulungszentrum und Eventlocation – das flexible Raumkonzept ermöglicht Veranstaltungen jeder Art. Wir sind aber vielmehr als eine Veranstaltungslocation: die Integration der Lösungen unserer über 100 Innovationspartner, macht die Zukunftswerkstatt 4.0 zu einem Autohaus der Zukunft. Besucher:innen können die Anwendungen anfassen, ausprobieren und vergleichen. Und das alles in realen Autohausstrukturen.


