Wachsen oder Weichen? Optimieren!
Zur Zukunft der mittelständischen Automobilzulieferindustrie
Die von RSM Ebner Stolz veröffentlichte „Automotive-Studie 2026“ untersucht die aktuelle Situation der mittelständischen Automobilzulieferer, beleuchtet ihre zentralen Herausforderungen und zeigt auf, in welchen Handlungsfeldern entscheidende Weichen für ihre Zukunft gestellt werden müssen.
Die deutsche Automobilzulieferindustrie steht vor einer existenzbedrohenden Strukturkrise. Schwache Nachfrage, steigender Kosten- und Finanzierungsdruck sowie der technologische Wandel treffen auf eine zunehmende Verlagerung von Produktion und Entwicklung ins Ausland. Gleichzeitig bauen chinesische Hersteller ihre Präsenz in Europa aus und chinesische Zulieferer gewinnen entlang der Wertschöpfungskette an Einfluss.
Damit verschieben sich auch die technologischen Kräfteverhältnisse: China und Nordamerika prägen zunehmend die relevanten Technologiepfade, während deutsche Zulieferer an Einfluss und Planungssicherheit verlieren. Verschärft wird die Situation durch eine zunehmend unausgewogene Hersteller-Zulieferer-Beziehung mit kurzfristigeren Abrufen, höherem Absatzrisiko und sinkender Verhandlungsmacht.
Die Studie identifiziert fünf zentrale Handlungsfelder, die für die Zukunftssicherung mittelständischer Automobilzulieferer entscheidend sind:
- Stärkung der Managementkompetenz
- Optimierung von Strukturen und Prozessen
- Fokussierung und Diversifizierung
- Internationalisierung und Standortverlagerungen
- Sicherstellung der Unternehmensfinanzierung



