Beiträge & Artikel

Kritik an Fahrverboten

Titel: "Die blaue Plakette wäre die bessere Lösung"

Quelle: Sabrina Erben, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez, Eßlinger Zeitung, 01. März 2017, Seite 15

Ist der Diesel ein Auslaufmodell?

Diez: Der Diesel ist in der Summe seiner Eigenschaften nach wie vor ein sehr guter Motor und mit der richtigen Nachbehandlungstechnik auch umweltverträglich. Die Vermarktung von Euro 5 Diesel wird jetzt sicher schwierig. aber: Der Diesel ist ein europaweites Thema, und nur weil es in Stuttgart möglicherweise Fahrverbote gibt, wird der Markt nicht zusammenbrechen.

 

Diesel nicht so schlecht wie sein Ruf

Titel: "Der Diesel wird schlechter gemacht, als er wirklich ist"

Quelle: Jürgen Strammer, Heilbronner Stimme, 29. Februar 2017, Seite 1

Welche Chancen hat der Dieselantrieb nach den vielen schlechten Schlagzeilen überhaupt noch? Ist der Volkswagenkonzern zum Totengräber eines Antriebs geworden, der einst als besonders effizient galt – und der in der Region weiterentwickelt wurde? Wir sprachen darüber mit Professor Willi Diez, dem Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule Nürtingen- Geislingen.

 

Tag der Schweizer Garagisten

Titel: „Der Kampf um die Daten“

Quelle: Sandro Compagno und Sascha Rhyner, AUTOINSIDE, Februar 2017, Seite 14

Autonomes Fahren und elektrische Antriebe sind die Technologien der Zukunft.

Die Faszination Auto bleibt: Diez sieht in der bevorstehenden Elektrifizierung auch positive Seiten. "Die Jungen interessieren sich wieder für Autos - vielleicht nicht mehr im gleichen Maß wie früher, als PS im Fokus standen", sagt Diez und erzählte von seiner Erfahrung als Testfahrer eines Tesla Model X. "Jungendliche drückten sich an der Fensterscheibe die Nase platt und starrten ins Wageninnere. Das machten wir früher zwar auch, aber uns interessierte, wie weit der Tachometer geht. Diese Jugendlichen waren fasziniert vom großen Display", so Diez.

 

Dieseltests

Titel: "Jetzt darf es keine Ausflüchte mehr geben"

Quelle: Klaus Köster, Stuttgarter Nachrichten, 04. Februar 2017, Seite 7

Der Autoexperte Willi Diez fordert, dass die künftigen Dieseltests wasserdicht sind.

Wenn es mit den politischen Vorgaben zu lange dauert, müsse die Branche sogar daran denken, eine Art freiwilliger Selbstkontrolle einzuführen. "Es ist besser, die Hersteller halten sich selbst den Spiegel vor, als ihn sich ständig von anderen vorhalten zu lassen."

 

Digitalisierung und was dann?

Titel: „Digitalisierung - und was dann?“

Quelle: Prof. Dr. Willi Diez, AUTO & Wirtschaft, Februar 2017, Seite 48

Keine Frage: In dem Maße, wie nicht nur das Auto, sondern auch der Kunde immer digitaler wird, muss sich auch der Automobilhandel neu ausrichten. Nicht mehr mit dem Besuch beim Händler, sondern bei Google oder einer der unzähligen Neu- und Gebrauchtwagenbörsen beginnt heute der Kaufprozess. Also ist es nicht falsch, sein Autohaus digital aufzurüsten.

 

3 Fragen zum Diesel

Titel: „3 Fragen zum Diesel“

Quelle: Interview mit Prof. Dr. Willi Diez, WNA Wirtschaft Neckar-Alb, 01. Februar 2017, Seite 1

Feinstaubalarm und Dieselgate: Ist der Steuervorteil für Dieselkraftstoff noch zeigemäß?

Diez:Der Dieselantrieb hat nach wie vor einen deutlichen Verbrauchsvorteil gegenüber Benzinern, vor allem, wenn wir über größere Fahrzeuge sprechen. Insofern bleibt der Diesel im Rahmen einer CO2-Reduktionsstrategie zumindest für eine Übergangszeit wichtig.

 

Eine Gratwanderung

Titel: „Eine Gratwanderung“

Quelle: Hartmut Steiger, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez, VDI Nachrichten, 02. Dezember 2016, Seite 21

Strategie: Zwölf Marken unter dem Dach von Vokswagen sind Stärke und Schwäche zugleich, meint der Automobilexperte Willi Diez.

VDI Nachrichten: Was müsste aus Ihrer Sicht Volkswagen jetzt unternehmen?

Diez: VW sollte die Kosten senken und eine Produktoffensive starten. Das will Markenvorstand Herbert Diess auch auf den Weg bringen. Man kann ein Unternehmen nicht retten, indem man nur die Kosten senkt und die Zahl der Beschäftigten reduziert. Der Schwerpunkt muss auf der Weiterentwicklung der Modellpalette liegen.

 

Erdgasautos als ökologische Alternative

Titel: „Erdgasautos als ökologische Alternative“

Quelle: Prof. Dr. Willi Diez, Frankfurter Allgemeine Zeitung Verlagsspezial "Energieträger Gas", 13. Oktober 2016, Seite 5

Ohne Zweifel hat Erdgas das Potential, mehr als eine Brückentechnologie ins Elektrozeitalter zu sein. Angesichts der Reichweiten der Erdgasvorkommen kann diese Energiequelle noch viele Jahrzehnte einen wichtigen Beitrag für einen ökologisch nachhaltigen motorisierten Individualverkehr leisten und gleichzeitig die nach wie vor extreme Abhängigkeit vom Öl reduzieren. Automobilhersteller, Energieunternehmen und öffentliche Hand sind gemeinsam gefordert, Erdgasfahrzeuge noch attraktiver für den Autofahrer zu machen, um damit einen wirksamen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten.

 

E-Mobilität

Titel: „E-Mobilität: Wachstumsimpuls oder Risiko für KMU“

Quelle: www.e-mobilbw.de, 06. Oktober 2016

Wie können KMU in Zukunft unternehmerisch vom Megatrend Elektromobilität profitieren? Diese Frage steht im Mittelpunkt des vom Wirtschaftsministeriums geförderten Projektes „LieSE - Lieferant im System Elektromobilität“ und war gleichzeitig Ausgangspunkt für lebhafte Diskussionen bei der Auftaktveranstaltung am 6. Oktober in der Motor World Region Stuttgart in Böblingen. Über 60 mittelständische Unternehmer aus Baden-Württemberg diskutierten unternehmerische Chancen und Herausforderungen und brachten ihre technologische Expertise ein.

 

IHK-Empfang

Titel: „Es droht der Rückstand“

Quelle: Axel Raisch, Geislinger Zeitung, 05. Oktober 2016, Seite 11

Im Salacher Emag-Forum waren beim Jahresempfang der Göppinger IHK-Bezirkskammer zahlreiche namhafte Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung gespannt auf die Antworten, die Professor Willi Diez zur Frage, welche Automobil-Zulieferer unter den kleinen und mittleren Betrieben den Strukturwandel schaffen. Diez ist als Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule in Geislingen ausgewiesener Kenner der Materie. Sein Institut hatte erst unlängst mit einer Studie für Aufsehen gesorgt, in der prognostiziert wurde, dass ein Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen dieses Sektors in den nächsten Jahren aus dem Markt ausscheiden könnten.

 

Carsharing

Titel: „Teil-Erfolg"?“

Quelle: Natalie Diedrichs, auto motor und sport, 23. Juni 2016, Seite 224-227

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen Carsharing. Doch die großen Unternehmen machen Millionenverluste. Experten bezweifeln, dass das Ganze sich in absehbarer Zeit rechnet.

"Carsharing-Kunden sind sehr preissensibel. Preissteigerungen sind kaum am Markt durchzusetzen", sagt Autoexperte Willi Diez.

 

Reichweitenprobleme bei E-Autos

Titel: „Reichweitenprobleme bei E-Autos ist gravierend“

Quelle: Regina Bruckner, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez, DER STANDARD, 29. August 2016, Seite 9

Eine Förderprämie für den Kauf von Elektroautos hält der Ökonom Willi Diez derzeit für wenig nützlich. Erst müssten die Hersteller die Reichweiten vom Papier auf die Straße bringen - und dabei ehrlicher sen.

 

Auseinandersetzung VW mit Zulieferern

Titel: „Diese Art der Gegenwehr ist sehr gefährtlich“

Quelle: Jürgen Strammer, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez,Heilbronner Stimme, August 2016, Seite 1

Autoexperte Willi Diez zu der Auseinandersetzung von Volkswagen mit den Zulieferern der Prevent-Gruppe.

Wird der VW-Streit Veränderungen auslösen?

Diez: Ich glaube nicht, dass er längerfristige Konsequenzen haben wird. Die Kostenvorteile, die VW aus diesem Single-Sourcing, also der Zusammenarbeit mit nur einem Lieferanten bei einem Teil, hatte, sind zu groß, um einfach darauf zu verzichten. Die Konsequenz wird vielmehr sein, dass die Lieferanten künftig vor Vertragsabschluss noch intensiver durchleuchtet werden.

 

Prämie für Elektroautos

Titel: „Die Prämie bringt nicht den Durchbruch für Elektroautos“

Quelle: Fuldaer Zeitung, 08. August 2016, Seite 4

Die Geschichte des Elektroautos scheint zu einer Geschichte der Enttäuschungen zu werden. Zuerst wurde von der Bundesregierung vollmundig das Ziel ausgegeben, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen. Das wurde zwischenzeitlich kassiert und auf 500 000 Fahrzeuge reduziert, was aber immer noch ein ehrgeiziges Ziel ist.

Der Weg in die Elektromobilität ist steinig. Denn es sind zumindest drei Barrieren, die es zu überwinden gilt: die geringen Reichweiten von Elektroautos, die mangelhafte Ladeinfrastruktur und natürlich – last not least – die hohen Anschaffungskosten. Mit der Kaufprämie wird lediglich die dritte Barriere etwas abgebaut.

Vielleicht müssen wir, um weitere Enttäuschungen zu vermeiden, einfach unsere Erwartungen etwas reduzieren und mit realistischem Blick die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Elektrifizierung einschätzen. Auch die politisch Verantwortlichen täten gut daran, hier mit mehr Augenmaß zu agieren und nicht mit letztlich überzogenen Ankündigungen die Elektromobilität ungewollt zu diskreditieren.

 

Autonomes Fahren wird kommen

Titel: „Autonomes Fahren wird kommen“

Quelle: Karen Emler, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez,Geislinger Zeitung, 05. Juli 2016, Seite 25

Der Tesla-Unfall belastet die Akzeptanz des autonomen Fahrens. Durchsetzen wird sich die Technologie trotzdem, sagt der Branchenexperte Willi Diez.

 

HändlerzufriedenheitsMonitoring 2016

Titel: SchwackeMarkenMonitor 2016

Quelle: AUTOHAUS EXTRA, 10/2016

Innerhalb rund 1.000 telefonischer Interviews konnten Geschäftsführer und Inhaber fabrikatsgebundener Autohausunternehmen die Hersteller-Handelsbeziehung in 34 Kriterien bewerten. Mit einem Gesamtzufrieden- heitswert von 2,62 (analog dem Schulnotensystem) wird in der diesjährigen Untersuchung ein neuer Spitzenwert innerhalb der 19 jährigen Geschichte des MarkenMonitors erreicht. Eine ebenfalls zunehmende Zufriedenheit zeigt die Handelsstufe mit Ihrer Ertragssituation. So bewerten die Handelsvertreter das Kriterium „Zufriedenheit mit der Umsatzrendite“ mit der Note 2,97, was eine Verbesserung um 0,38 Notenpunkt gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch in diesem Jahr erfolgte eine fabrikatsbezogene Gruppierung der berücksichtigten 28 Fabrikate, was eine fundierte Einschätzung der individuellen Ergebnisse im Wettbewerbsvergleich ermöglicht. Wie schon in den Jahren 2012 und 2013 konnte Porsche das höchste Gesamtzufriedenheitsniveau (2,20) unter allen Fabrikaten erzielen.

Eine ausführliche Ergebnisdokumentation lag AUTOHAUS-Ausgabe 10/2016 bei.

Individuelle Auswertungen können Sie bei Schwacke in Auftrag geben:
http://www.schwackepro.de/produkte-and-services/marktinformationen-gewinnen/schwackemarkenmonitor/
E-Mail: sibylle.balzer@schwacke.de
Tel. +49 (0) 6181 / 405 249

 

Abgasskandal

Titel: „Beschädigtes Image“

Quelle: Joachim von Maltzan, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez,kfz-betrieb 22-23, Seite 22

Viele der in die Kritik geratenen Automobilhersteller dementieren bewusste Manipulationen an den Abgassystemen. Wirkt das für die Verbraucher glaubwürdig?

Prof. Diez: Die Automobilhersteller müssen ihren Anspruch und die öffentliche Wahrnehmung in Sachen Umweltverträglichkeit wieder zur Deckung bringen. Dazu müssen sie Messungen im realen Betrieb vornehmen und die Ergebnisse auch publizieren. Last not least dürfen sich die Automobilhersteller nicht nur darauf beschränken, die Altlasten zu bewältigen, sondern sie müssen sich auch den Zukunftsthemen widmen, insbesondere der Elektromobilität.

 

Hybrid-Golf für Studierende

Titel: Kooperation zwischen CC Unirent und IFA

Quelle: AUTOHAUS Online, 26.05.2016

Seit dem vergangenen Jahr sponsert CC Unirent das E-Carsharing am Institut für Automobilwirtschaft. Jetzt steht dort der deutsche Pkw-Bestseller zur Nutzung bereit.

CC Unirent und das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen setzen ihre Kooperation im Bereich Elektromobilität fort. Der Nürnberger Systeman- bieter hat jetzt an das Institut einen VW Golf GTE übergeben. Das Plug-in-Hybridmodell ist ab sofort bei Studierenden und Hochschulmitarbeitern im Carsharing-Einsatz.

 

Dieselgate

Titel: "Die Branche verhält sich zu reaktiv"

Verfasser: Thomas Block, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: SÜDWEST PRESSE, Geislinger Zeitung, 24. Mai 2016, Seite 4

Wie können die Hersteller das Vertrauen zurückgewinnen?

Diez: Sie müssen die Karten auf den Tisch legen. Momentan entsteht der Eindruck, es werde nur scheibchenweise und nur dann kommuniziert, wenn jemand den Finger in die Wunde legt - sei es der Verkehrsminister oder die Deutsche Umwelthilfe. Das ist schlechtes Krisenmanagement. Das Problem lässt sich nicht aussitzen, eine offene Kommunikation ist der einzig richtige Weg.

 

Gastkommentar

Titel: "Gastkommentar: Schmidt gegen Advee"

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Automobilwoche Spezial: Autohandel in Deutschland 2016,
           Mai 2016, Seite 34

Die Automobilindustrie probt die Digitalisierung. Nicht nur im Auto, sondern immer stärker auch in Verkauf und Service.

Manchem Autohändler geht das alles zu schnell. Schon macht das Wort von den "zwei Geschwindigkeiten" die Runde: Während die Hersteller die Digitalisierung mit Macht vorantreiben, kämpft mancher Händler mit den Realitäten des Alltags.

Am Ende wird es wohl auf eine "Digitalisierung mit menschlichem Antlitz" hinauslaufen: Die Sieger im Kampf um den Kunden werden diejenigen sein, denen es gelingt technische Intelligen der Roboter mit der emotionalen Intelligenz des Menschen zu verbinden. Bleibt zu hoffen, dass Hersteller und Händler das auch so sehen.

 

Automotive-Zulieferer

Titel: "Studie: Das Sterben der Automotive-Zulieferer"

Verfasser: Gunnar Knüpffer
Quelle: Produktion, 20. April 2016, Seite 18

"in den nächsten fünf bis acht Jahren wird sich die Spreu vom Weizen trennen, was einer Marktbereinigung von 20 bis 30 Prozent entspricht", prognostiziert Professor Dr. Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) der Hochschule Nürtingen-Geislingen, für die mittelständischen Automobilzulieferer in Deutschland. Dabei würden Firmenübernahmen eine wichtige Rolle spielen.

 

„Von Tesla eine Scheibe abschneiden“

Titel: „Von Tesla eine Scheibe abschneiden“

Verfasser: Klaus Köster, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN, 02./03. April 2016, Seite 12

Seit Jahren investieren deutsche Autohersteller Milliarden in das Auto mit Elektromotor. Doch das Tempo des Fortschritts gibt das kleine US-Unternehmen Tesla vor. Warum eigentlich?

"Tesla geht immer wieder sehr mutige Schritte. Kein anderer Hersteller hat Elektroauto so mit Emotionen aufgeladen und zu einem Lifestyle-Produkt gemacht wie Tesla. Davon können sich die deutschen Hersteller durchaus eine Scheibe abschneiden. Andererseits aber sind die Absatzzahlen von Tesla keineswegs überwältigend. Tesla hat die deutschen Hersteller nicht abgehängt."

 

Viele Zulieferer vor dem Aus

Titel: Marktbereinigung durch Technologiewandel: Viele Zulieferer vor dem Aus

Verfasser: Michael Gerster
Quelle: Automobilwoche, Nr. 8, 02. April 2016, Seite 1

Für fast jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der deutschen Zulieferbranche wird es in Zukunft keinen Platz mehr geben. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Kölner Unternehmensberatung Struktur Management Partner und des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) der Hochschule Nürtingen-Geislingen, die der Automobilwoche vorab vorliegt.

 

Kaufprämien für Elektroautos

Titel: Kaufprämien sind keine Lösung

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: bizz energy, März 2016, Seiten 62-63

Warum verkaufen sich Elektroautos so schlecht? Bei der Ursachenanalyse stößt man immer wieder auf drei Faktoren: Hohe Anschaffungspreise, geringe Reichweiten und mangelhafte Ladeinfrastruktur. Mit einer Kaufprämie mildert man lediglich das erste Verkaufshemmnis - die hohen Anschaffungspreise. An der geringen Reichweite und der mangelhaften Infrastruktur ändert sich dadurch nichts.

Alle Beteiligten sollten das machen, was sie am besten können: die Automobilhersteller die Technologie, der Statt die Infrastruktur. Das hilft der Elektromobilität mehr als politische Schnellschüsse - und wird ihr ab dem Jahr 2020 tatsächlich Flügel verleihen!

 

"Redezeit" mit Prof. Diez

Titel: Pferdestärken und gefühlte Freiheit

Verfasser: Katharina Gottschalk
Quelle: Geislinger Zeitung, 19. März 2016, Seite 11

Von Professor zu Professor: Der Autopapst Willi Diez ist zu Gast bei Werner Zieglers Redezeit.

Zeit zum Reden: Die hat sich Professor Willi Diez genommen, um sich mit Professor Werner Ziegler in der Geislinger Rätsche zu treffen. Sie halten ein Schwätzchen wie unter alten Freunden - nur mit dem Unterschied, dass sie auf einer Bühne sitzen und etwa 170 Zuschauer ihnen an den Lippen hängen.

 

E-Prämie bringt keinen großen Effekt

Titel: "E-Prämie bringt keinen großen Effekt"

Verfasser: Konstantin Schwarz, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 05. März 2016

Stuttgart im Verkehrsstress: Der Automobilexperte Professor Willi Diez plädiert aber für Sonderprogramm für Ladesäulen-Aufbau.

Wie kann der Verkehr in Städten sauberer werden? Der Stuttgarter Feinstaubalarm bringt bisher kaum einen Effekt. Das liege auch am zu komplexen Tarifsystem des VVS, das vereinfacht werden müsse, sagt der Autoexperte Professor Willi Diez.

 

Die große Freiheit

Titel: Händlernetzentwicklung: Die große Freiheit

Verfasser: Bettina John
Quelle: Automobilwoche, Nr. 5, 22. Februar 2016, Seite 20

Steigende Standards, neue Wettbewerber und die fortschreitende Digitalisierung: Das traditionelle Vertragshändlersystem gerät von allen Seiten unter Druck. Kleine Autohäuser bleiben da schnell auf der Strecke oder verzichten gleich freiwillig auf den Vertriebsvertrag.

"Nur mit Service überleben ist sehr schwierig“, bestätigt Willi Diez vom Geislinger Institut für Automobilwirtschaft (IFA). „Ohne Neuwagenverkauf kommen keine neuen Kunden in die Werkstatt. Wer die Servicebindung an einen Hersteller behalten will, muss auch irgendwie im Verkauf involviert sein."

 

VW muss sich erst wieder beweisen

Titel: VW muss sich erst wieder beweisen

Verfasser: Jürgen Strammer, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle:Heilbronner Stimme, 17. November 2015, Seite 3

Autoexperte Willi Diez sieht für die deutsche Autobranche trotz des Abgas-Skandals nicht schwarz.

Kann der Skandal auch der Treibstoff für eine beschleunigte Entwicklung alternativer Antriebe sein? Audi als einer der betroffenen Hersteller hat ja bereits angekündigt, die Aktivitäten bei Elektro- und Wasserstoffantrieben zu forcieren.

Diez: Ich erwarte eine Elektro-Offensive der deutschen Hersteller. Aber am Ende entscheidet der Kunde - und der entscheidet sehr stark nach dem Preis. Zumal derzeit die Spritpreise relativ niedrig sind. Deshalb muss man über die aktuelle Preisgestaltung für Plug-In-Hybride nachdenken.

 

Artikel von Prof. Diez

Titel: "Das Auto wird künftig Büro und Lounge sein"

 

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Rotary Magazin, November 2015, S. 56-57

Die Wellen um den VW-Skandal schlagen im Augenblick so hoch, dass die anderen großen Herausforderungen und vor allem auch Chancen in der Automobilindustrie überdeckt werden. Da ist vor allem das große Thema der Digitalisierung und des autonomen Fahrens. Das wird die Branche möglicherweise mehr verändern als die Veränderungen im Bereich der Antriebstechnik. Denn das autonome Fahren wird die Art und Weise, wie wir das Auto nutzen, revolutionieren. Künftig wird das Auto immer weniger eine Fahrmaschine sein, sondern Büro, Wohnraum und Lounge sein. Das autonome Auto verbindet den Vorteil der Bahn, dass man sich während der Fahrt mit anderen Dingen beschäftigen kann, mit dem Vorteil der Individualität und Privacy, wie sie kein öffentliches Verkerhsmittel bieten kann.

 

Manager mit Benzin im Blut

Titel: "Für angehende Manager mit Benzin im Blut"

 

Verfasser: Michael Gerster
Quelle: Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, Nr. 5 2015, S. 15

Als kleiner Junge durfte Lukas Schmidt mit seinem Vater alle zwei Jahre zur Internationalen Automobilausstellung nach Frankfurt. Schon damals bewunderte er dort vor allem die schönen Sportwagen aus Zuffenhausen. Am 1. Mai hat Lukas Schmidt bei Porsche als Projekteinkäufer angefangen. "Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen", sagt der 23-Jährige im adretten Anzug. Der Weg dorthin führte ihn aber nicht etwa über ein klassisches Ingenieurstudium an der Uni Stuttgart, sondern über die Hochschule Nürtingen-Geislingen.

Foto: Studenten Lukas Schmidt und Isabella Arlt (oben), Prof. Dr. Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der HfWU

 

QZ-Gespräch mit Prof. Dr. Willi Diez

Titel: Trotz Krise: Der Diesel wird nicht verschwinden

Quelle: Thorsten Retta, Die Wirtschaftszeitung, November 2015, Seite 24

Erleben wir das Aus der Diesel-Technologie? Imageschaden und Vertrauensverlust für den Autobauer wie für die Technologie an sich sind nach der VW-Affäre enorm. Zudem gewinnt die E-Mobilität – wenn auch langsamer als gedacht – an Akzeptanz.

Prof. Dr. Willi Diez: Der Diesel wird auf die nächsten Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte einen festen Platz unter den Antriebstechnologien im Automobilbau haben. In der Summe seiner Eigenschaften – Wirtschaftlichkeit, Fahrleistungen, Verbrauch und auch Emissionen – ist er vor allem für größere, hubrumstärkere Fahrzeuge geeignet.

 

Zukunft des Automobilhandels

Titel: „Klassische Autohändler nur noch auf dem Land“

Quelle: Rebecca Eisert, www.wiwo.de, 30. Oktober 2015

Autoprofessor Willi Diez über den VW-Skandal, warum es ausländische Investoren auf deutsche Autohäuser abgesehen haben und der Verkauf ihrer Niederlassungen die Autobauer in eine gefährliche Situation bringen könnte.

WiWo: Sie sagten kürzlich wir bekämen im deutschen Autohandel zunehmend amerikanische Verhältnisse. Wie ist das zu verstehen?

Prof. Dr. Willi Diez: Damit ist gemeint, dass die Händler immer größer werden und mehr Marken haben. Die Amerikaner sprechen vom Multi-Franchising. Den klassischen Händler mit nur einer Marke und Werkstatt wird es nur noch in einigen ländlichen Gegenden geben. In Großstädten und Ballungszentren gehören sie immer mehr der Vergangenheit an. Stattdessen bekommen immer mehr Megadealer.

 

Industrie 4.0

Titel: Industrie 4.0 ist für kleine Zulieferer Neuland

Quelle: Inge Nowak, Stuttgarter Zeitung, 13. November 2015, Seite 11

Die kleinen und mittleren Zulieferer in Deutschland sind auf das Thema Industrie 4.0 nicht vorbereitet. Das ist das Fazit einer Studie, die Willi Diez in Auszügen auf dem Zulieferertag Automobil vorstellte. Doch die digitale Vernetzung der Branche komme, sagte der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen voraus. Die Vernetzung verändere dabei nicht nur den Produktionsprozess, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Zulieferer und Hersteller. Die Hersteller haben künftig ein durchgängiges Datennetz, um Zulieferer und Kunden einzubinden, sagte der Autoexperte. "Zulieferer, die dies nicht darstellen können, haben ein Problem", prophezeit Diez.

 

Interview: Prof. Dr. Willi Diez

Titel: „Das Engagement rechnet sich“

Quelle: Tobias Schall, Stuttgarter Zeitung, 24. Oktober 2015, S. 38

Herr Diez, was bringen Mercedes die vielen Erfolge im Motorsport?

Prof. Dr. Willi Diez: Motorsport ist ein globaler Werbeträger für Mercedes. Während hierzulande das Interesse sinkt, ist die Formel 1 weltweit unglaublich attraktiv. Mercedes stärkt mit seinen Erfolgen und einem Fahrer wie Lewis Hamilton sein Image in punkto Sportlichkeit und Jugendlichkeit. Markenpolitisch sind die Erfolge sehr wichtig.

 

 

"Imagethemen werden überschätzt"

Titel: "Imagethemen werden überschätzt"

Quelle: Sabrina Erben, Eßlinger Zeitung, 2./3./4. Oktober 2015, S. 22

Autoexperte Willi Diez lobt das Krisenmanagement von VW - Der Professor für Automobilwirtschaft sieht den Dieselmotor in Gefahr.

Was kann VW tun, um den Schaden zu begrenzen?
Diez: Zwei Dinge sind wichtig: Eine lückenlose Aufklärung und den Kunden entgegenkommen. Der Konzern sollte seinen Kunden signalisieren, dass man für den Schaden aufkommt. Ich erinnere an den ADAC-Skandal vor anderthalb Jahren. Der ADAC hat aufgeräumt, hat sich neu aufgestellt und kann im August dieses Jahres nun eine neue Rekordmitgliederzahl von 19 Millionen Mitgliedern vorweisen. Mit Transparenz kann man den Imageschaden begrenzen.

 

VW Skandal

Titel: „VW Skandal führt zu Aderlass bei Porsche“

Quelle: Michael Gerster, Stuttgarter Nachrichten, 29. September 2015, S. 9

Auto-Experte Willi Diez von der Hochschule Nürtingen-Geislingen ist zuversichtlich, dass der 62-Jährige (Matthias Müller), der Porsche in den vergangenen Jahren von einem Absatz-Rekord zum nächsten führte, dafür der richtige Mann ist. "Er hat das richtige Verhältnis zwischen Distanz zum Abgas-Skandal und Nähe zum Konzern", sagt Diez. Jetzt komme es darauf an, intern mit Härte nach den Schuldigen zu suchen und gleichzeitig die restlichen fast 600.000 Mitarbeiter mitzunehmen, die sich keinerlei Verfehlungen vorwerfen lassen müssten.

 

Interview: Willi Diez

Titel: „Kein Abgesang auf das Auto“

Quelle: Miriam Kammerer, Geislinger Zeitung, 12. September 2015, Seite 18

Selbstfahrende Autos standen im Mittelpunkt der Internationalen Automobil-Ausstellung 2015 in Frankfurt. Willi Diez sieht deutsche Hersteller gut gerüstet im Wettbewerb mit Silicon Valley.

Die IAA trägt in diesem Jahr das Motto „Mobilität verbindet“. Welche Neuerungen können Besucher erwarten?

DIEZ: "Es ist die erste IAA in der Geschichte, bei der nicht mehr das Auto uneingeschränkt im Vordergrund steht, sondern die Themen Mobilität und Vernetzung"

 

Interview: Willi Diez

Titel: „Der Gesetzgeber hat einfachen Zugriff“

Quelle: STUTTGARTER ZEITUNG, Nr. 177, 04. August 2015, Seite 2

"Daten sind der Rohstoff der Zukunft, erst sie ermöglichen autonomes Fahren, Navigation und Fahrerassistenz. Wenn ein Autohersteller auf Daten von Google oder Apple angewiesen ist, dann ist er - was die Preise anbelangt - schlicht erpressbar. Das Risiko wollten die Hersteller bei einer solchen Zukunftstechnologie nicht eingehen. Themen wie Vernetzung gehören künftig zu den Kernkompetenzen eines Herstellers."

 

Größer ist doch besser

Titel: „Größer ist doch besser“

Quelle: Christof Rührmair, Automobilwoche, 27. Juli 2015, S. 1

Die großen Autohandelsgruppen in Deutschland hängen die kleinere Konkurrenz in Sachen Profitabilität ab. Im Jahr 2014 kamen die 100 größten Unternehmen auf eine Umsatzrendite von 1,2 Prozent und lagen damit 0,2 Punkte über dem Branchendruchschnitt, wie eine Erhebung des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) zeigt, die der Automobilwoche exklusiv vorliegt.

 

Interview: Willi Diez

Titel: „Kommunen können Impulse setzen“

Quelle: der Gemeinderat, Nr. 6/2015, Seite 64-65

Herr Prof. Diez, die Bundesregierung will im Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf der Straße sehen. Was lässt die Zahl von aktuell rund 25.000 E-Mobilen mit Blick auf das große Ziel erwarten?

"Die eine Million bis 2020 wird trotz der zuletzt großen Steigerungsraten wohl nicht erreicht werden. Dabei muss man auch sehen, dass eine unerwartete Entwicklung eingetreten ist: Benzin und Diesel sind in letzter Zeit unheimlich stark im Preis gesunken. Das ist natürlich Gift für alle alternativen Kraftstoffe und Antirebskonzepte."

 

Anpfiff zum Endspiel

Titel: „Anpfiff zum Endspiel“

Quelle: Automobilwoche Spezial - Autohandel in Deutschland 2015, Mai 2015, Seite 42

Galten früher große Händler den Herstellern noch als eine Bedrohung ihrer Machtposition im Vertriebskanal, so ist diese Angst längst der Einsicht gewichen, dass ein stabiles Händlernetz starke Gruppen braucht, die in der Lage sind, die gewaltigen Investitionen, die gerfordert werden zu stemmen. Fast scheint es so, dass es im Handel zu einer "Selektion in der Selektion" kommt: Zwar halten alle Hersteller am selektiven Vertriebssystem fest, aber gleichzeitig wächst die Neigung, den Expansionsdrang starker Gruppenhändler zu unterstützen. Ob am Ende dieses Prozesses die Zahl der Autohändler in Deutschland von heute noch rund 7.500 wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Unternehmen auf 4.000 oder nur noch 2.000 sinken wird, hängt sicher auch davon ab, ob neue Marken in den deutschen Markt eintreten und eigenständige Netze aufbauen werden.

 

Trends im Automobilmarkt

Titel: "Deutschland ist der anspruchsvollste Automobilmarkt der Welt"

Quelle: Eins - Das Magazin der Bundesvereinigung Logistik, Jahrgang 2015, Seite 14

Welche Trends beeinflussen den Automobilmarkt von morgen? Welche Rolle spielt dabei der Standort, welche kommt den internationalen Absatz- und Produktionsmärkten zu? Automobilexperte Prof. Dilli Diez bezieht Stellung

 

Borgward kann Gewinn machen

Titel: "Experte: Borgward kann Gewinn machen"

Quelle: Stuttgarter Nachrichten, 28. Mai 2015, Seite 9

 

Der Autoexperte Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft der Hochschule Nürtingen-Geislingen bewertet anhand eines empirisch abgesicherten Rechenmodells exklusiv für unsere Zeitung, ob die Wiederbelebung der Marke Borgward wirtschaftlich sein kann.

 

Interview: Willi Diez

Titel: „Fast so schön wie Porsche fahren“

Quelle: STUTTGARTER ZEITUNG, 09. März 2015, Seite 21

Der Automobilexperte Willi Diez sieht technologische Fortschritte beim Bau von Elektrofahrzeugen. Bis sie Benzinautos überholen, ist es aber noch ein langer weg.

Herr Diez, fahren Sie auch schon ein Elektroauto?
„Jein“. Privat fahre ich nach wie vor ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, einen Porsche 911. An meinem Institut haben wir jedoch eine kleine Testflotte mit Elektrofahrzeugen, die ich ausgiebig und gerne nutze, da es von meinem Wohnort zur Hochschule nur 9 Kilometer zu fahren sind. Außerdem bin ich jedes Mal vom Beschleunigungsverhalten der Fahrzeuge begeistert - und das will bei einem Porsche-Fahrer ja schon etwas heißen!

 

Interview: Willi Diez

Titel: „Der Experte - Wo steht die Elektromobilität?“

Quelle: BuV - Business und Verwaltung, Aug./Sep. 2014, Seite 10

Herr Prof. Diez, in Oslo fuhren noch vor einem Jahr mehr E-Autos als in ganz Deutschland zusammen. Sind wir hierzulande schon gescheitert?

„Wir fangen ja erst an mit der Elektromobilität. Wenn wir berücksichtigen, dass der Benzin-Motor schon 125 Jahre alt ist und der Diesel auch weit über 100 Jahre, dann haben wir bislang eine ganz andere Tradition. Bei einem Marathon von über 42 Kilometern sind wir mit der Elektromobilität erst bei Kilometer zwei."

 

Der lange Weg der Elektromobilität

Titel: „Der lange Weg der Elektromobilität“

Verfasser: Thomas Kießling

Quelle: BuV - Business und Verwaltung, Aug./Sep. 2014, Seite 7-8

„Im Vergleich zum Marathon sind wir bei der Elektromobilität erst bei Kilometer zwei" sagt Prof. Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule Geislingen.

 

Interview: Willi Diez

Titel: „Gekauft wird rational“

Quelle: W&V, Nr. 40, 29. September 2014, Seite 24

Was beeinflusst die Entscheidung beim Kauf leichter Nutzfahrzeuge am stärksten, worauf muss das Marketing zielen?

Willi Diez: "Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausschlaggebend. Denn im Großen und Ganzen handelt es sich bei den leichten Nutzfahrzeugen um einen B2B-Markt. Ob Handwerker oder Betreiber großer Paketdienste – entschieden wird nach rationalen Kriterien. 

 

Antriebsseitige Kundenerwartungen

Titel: "Kunden verlangen keinen bestimmten Antrieb"

Verfasser: Interview der MTZ mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: MTZ Jubiläumsausgabe 2014, Seiten 8-12

Welche antriebsseitigen Kundenerwartungen an ein Fahrzeug gibt es?

Willi Diez: "Kunden verlangen zunächst einmal keinen bestimmten Antrieb, sondern einen Nutzwert. Sie möchten ein Auto haben, das zuverlässig, kostengünstig und sicher ist sowie Fahrdynamik bietet. Kunden kaufen nicht einzelne Komponenten, sondern immer ein Paket."

 

Zukunft Auto

Titel: Das Auto fährt quasi von alleine

Verfasser: Interview der Südwestpresse mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Südwestpresse, 25. März 2014, Seite 9

Die Gesellschaft wandelt sich, und mit ihr auch die Mobilität. Doch trotz aller Neuerungen legen viele Menschen weiterhin Wert auf das angestammte Gefühl des Autofahrens, sagt Automobilexperte Willi Diez.

Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?

Willi Diez: "Ich denke, das Auto wird nach wie vor im Mittelpunkt der Mobilität stehen. Vor allem in einem Land wie Deutschland, in dem nach wie vor viele Menschen in ländlichen Regionen leben. Dort ist das Auto unverzichtbar. Die größten Veränderungen werden in Ballungszentren kommen. Bereits jetzt ist der Autobesitz auf dem Rückzug. Nahverkehr und Carsharing, also Autoteil-Konzepte, werden weiter an Bedeutung gewinnen. 

 

Am Rad der Geschichte

Titel: Am Rad der Geschichte

Verfasser: Hochschul- und Wissenschaftsregion Stuttgart e.V.
Quelle: die welt verändern, November 2013, S. 12-15

Man kann die Welt aus mancherlei Perspektive betrachten. Willi Diez tut es bevorzugt durch die Windschutzscheibe. Als Professor für Automobilwirtschaft lehrt er mit Leidenschaft in Geislingen

Einige seiner Absolventen haben es in die Top-Etagen von Automobilherstellern und automobilnahen Dienstleistern gebracht oder führen heute ihr eigenes Autohaus. "Man kann bei uns sehr fokussiert studieren", sagt Diez und wirkt dabei stolz wie ein Turner nach gelungenem Abgang vom Reck. Nicht selten begegnet er auf internationalen Messen ehemaligen Studenten, die, in edlen Zwirn gewandet, in der Branche an den großen Rädern drehen.

 

25-Jahre Automobilwirtschaft

25-Jahre Automobilwirtschaft in Geislingen - Porsche feiert mit! 

Mit einer speziell für diesen Anlass kreierten Anzeige feiert Porsche das 25-jährige Jubiläum des Studiengangs Automobilwirtschaft an der Hochschule Nürtingen-Geislingen mit. „25 Jahre Automobilwirtschaft in Geislingen. 50 Jahre 911. Summa summarum: summa cum laude“ heißt es im Anzeigentext. Die Anzeige ist in einem Sonderheft der Fachzeitschrift „Autohaus“ aus Anlass des Jubiläums erschienen. Porsche-Deutschland Chef Klaus Zellmer lobt seine ehemalige Ausbildungsstätte als Sprungbrett für seine Karriere: „Als ehemaliger Absolvent der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt und des Studiengangs Automobilwirtschaft in Geislingen bin ich schon persönlich etwas stolz auf die Entwicklung dieser wissenschaftlichen Institution und blicke mit tollen Erinnerungen auf das damalige Studium zurück, das durch ein anhaltend hohes Engagement starker Persönlichkeiten und einem stets persönlichen Zugang zu den Professoren/-innen ein sehr prägender und positiver Lebensabschnitt war. Es freut mich daher umso mehr, heute aktiv mit unserem gemeinsamen Kooperationsprojekt, dem Porsche Automotive Campus, die Entwicklung des Studiengangs und der Studierenden etwas näher mitzuerleben und seitens Porsche zu fördern.“

 

Der Weg in die Welt

Titel: Der Weg in die Welt

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: nemo - Neue Mobilität, November 2013, S. 24-29

Die Aussicht, dass wir es in den nächsten Jahren mit einer Vielzahl an Antriebstechnologien und Kraftstoffen zu tun haben werden, ist möglicherweise gar nicht so schlecht. Sie ist jedenfalls besser als die Aussicht, die Abhängigkeit von einer einzigen Energiequelle, nämlich fossilen Energieträgern, druch die Abhängigkeit von einer anderen Energiequelle zu ersetzen. So wird in Zukunft jeder Autofahrer viel mehr Wahlmöglichkeiten haben, eine für sein Fahr- und Nutzungsverhalten entsprechende optimale Entscheidung treffen zu können.

 

Globale Märkte und neue Technologien

Titel: "Wir erleben eine Revolution im Auto"

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Interview)
Quelle: RATIO KOMPAKT, 19. Jg., Nr. 5 - 2013, S. 1

"Das Schlimmste liegt hinter uns", ist sich Prof. Dr. Willi Diez sicher. Der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen sieht nach der Krise viele Chancen für die mittelständischen Zulieferer. Im Interview mit RATIO KOMPAKT betont der Automobilexperte, dass die Zulieferer sich im Hinblick auf neue Technologien neu aufstellen müssen.

 

Neuzulassungen in Deutschland

Titel: 3,05 Milllionen Neuwagen in 2014 / IFA-Prognose liegt damit leicht über der des ZDK

Verfasser: Christof Rührmair
Quelle: Automobilwoche Nr. 22, 21. Oktober 2013, S. 3

Willi Diez geht für 2014 von 3,05 Neuzulassungen in Deutschland aus. Damit liegt der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) um 50.000 Autos über den Erwartungen des ZDK.

 

Elektromobilität

Titel: Teufelskreis durchbrechen

Verfasser: Willi Diez
Quelle: BIZZ energy today Nr. 07/13, Oktober 2013, S. 56-57

Auch wenn es mancher angesichts ernüchternder Verkaufszahlen nicht glauben mag: Die Zukunft des Elektroautos hat gerade erst begonnen. Dabei sollte auch das Potenzial von Mischformen zwischen batterieelektrischem Antrieb und Verbrennungsmotor nicht unterschätzt werden. Plug-in-Hybride bieten die große Chance, im innerstädtischen Verkehr nahezu emissionsfrei zu fahren, ohne auf langen Strecken an Reichweite zu verlieren. Vor allem bei großen und leistungsstarken Fahrzeugen lassen sich mit diesem Konzept sensationelle Verbrauchswerte erreichen.

 

Zukunft des Automobilvertriebs

Titel: Cyberspace mit Trennwand

Verfasser: Doris Plate
Quelle: AUTOHAUS Nr. 16, 12. August 2013, S. 12-13

Alle Experten sind sich darüber einig, dass die Rolle des Internets weiter zunehmen wird. Gerade hat das renommierte Institut für Automobilwirtschaft (IfA) der Hochschule Nürtingen-Geislingen im Auftrag der Dekra eine Studie zu dem Thema veröffentlicht.

Ergebnis: Während heute erst 0,5 Prozent der Neuwagen in Deutschland direkt im Internet verkauft werden, erwarten Händler und Kunden, dass es 2020 bereits zehn Prozent sein werden.

 

Margensysteme

Titel: Zankapfel Margensysteme

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: AUTOHAUS Nr. 14-15, 22. Juli 2013, S. 12-13

In die Margensysteme im deutschen Automobilhandel ist in den letzten Monaten Bewegung gekommen. Eine Reihe von Fabrikaten hat die Anpassung der Händlerverträge an die neue Vertriebs-GVO genutzt, um gleichzeitig auch das Margensystem zu verändern.

Eine allgemeine Bilanz der Veränderungen zu ziehen, ist schwer: Während bei einigen Fabrikaten – wie
z. B. Mazda und Nissan – Verbesserungen für den Handel zu verzeichnen sind, ist die Unzufriedenheit bei anderen Händlern sehr groß.

 

Dialogannahme

Titel: Die Kunden wollen Dialogannahmen

Verfasser: Christof Rührmair
Quelle: Automobilwoche Nr. 16, 22. Juli 2013, S. 18

Beim Werkstattbesuch würden sich 87 Prozent der Autobesitzer gern am Fahrzeug beraten lassen. Doch nur in 36 Prozent aller Fälle führen die Servicebetriebe eine Dialogannahme durch. Einer der Gründe ist laut einer aktuellen Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) der Fehlglaube, die Kunden wollten diese nicht.

Prof. Reindl: „Die Dialogannahme könnte die eierlegende Wollmilchsau sein.“

 

Neuwagenkauf im Internet

Titel: Zweischneidiges Schwert

Verfasser: Karolina Ordyniec
Quelle: AUTOHAUS Nr. 12, 17. Juni 2013, S. 32-33

Unter dem Motto „Chance oder Sackgasse für den Handel“ stellte der Autoexperte Prof. Dr. Willi Diez Ende Mai eine neue Studie zum Neuwagenverkauf im Internet vor.

Daraus geht hervor: Auf der einen Seite bietet der Online-Verkauf den Händlern die Chance, ihr Marktgebiet über die eigene Region hinaus zu erweitern und neue Kunden zu gewinnen. Auf der anderen Seite geht dies zu Lasten der Kundenbindung und eines ertragreichen Servicegeschäfts.

 

Top 100-Händler in Deutschland

Titel: Größer und mächtiger

Verfasser: Ralf Padrtka
Quelle: AUTOHAUS Nr. 12, 17. Juni 2013, S. 20-21

Die großen Autohausgruppen sind gleichermaßen Gewinner und Treiber des Strukturwandels in der KFZ-Branche. Insbesondere die 20 größten Händler – angeführt von AVAG und Emil Frey – profitieren vom zunehmenden Verdrängungswettbewerb.

Das zeigt die Studie „Top 100-Händlergruppen in Deutschland 2012“ des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen.

 

Service-Management

Titel: Wer sind meine Kunden?

Verfasser: Prof. Dr. Stefan Reindl
Quelle: kfz-betrieb Nr. 10-11, 07. März 2013, S. 53-54

Welche Kern-Kundengruppen es grundsätzlich im automobilen Handels- und Servicegeschäft gibt, hat Prof. Dr. Stefan Reindl vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) analysiert. In der Studie mit dem Titel "Lifecycle-Management" identifiziert er insgesamt fünf relevante Kundensegmente für Kfz-Unternehmen.

Quelle: Lifecycle-Management, Arbeitspapier Nr. 05/2012. Zum IFA-Bestellformular.

 

Neuwagengarantien

Titel: Laufzeiten werden sich verlängern

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Interview)
Quelle: kfz-betrieb Nr. 9, 28. Februar 2013, S. 18

Welche Absicht verfolgen Hersteller und Importeure mit einer Garantie, die über die Sachmängelhaftung hinaus verschiedene Baugruppen abdeckt?

Prof. Diez: "Gerade in einem gesättigten Automobilmarkt wie dem deutschen wird Kundenbindung immer wichtiger. Verlängerte Garantien tragen dazu bei, die Kundenzufriedenheit und die Kundebindung zu steigern."

 

Carsharing

Titel: Geringe Auswirkungen auf den Autoabsatz

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Interview)
Quelle: IHK Magazin, 02.2013, S. 13

Leidet nicht die Autoindustrie, wenn immer mehr Menschen auf den eigenen Wagen verzichten? Warum mischen dann Hersteller wie Daimler selbst im Carsharing mit?

Prof. Diez: "Die Autohersteller wissen, dass die negativen Auswirkungen auf ihr Kerngeschäft sehr begrenzt sind. Angebote wie Car2go erreichen vor allem Kunden, die bisher kein eigenes Auto hatten. Außerdem werden Autos in einem Wagenpool stärker genutzt und müssen dementsprechend früher ersetzt werden. Eine Modellrechnung unseres Instituts hat ein Kannibalisierungspotenzial von 40.000 bis 90.000 Fahrzeugen im Jahr ergeben - bei einem Markt von mehr als drei Millionen."

 

Top Career Guide 2013

Titel: Schaffen chinesische Automobilhersteller den Sprung auf den deutschen Markt?

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez, Paul Krull
Quelle: Top Career Guide 2013, S. 80-82

Ein ADAC Crashtest beendete im Jahr 2007 ebenso abrupt wie unsanft den ersten Versuch der chinesischen Automobilhersteller, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Jetzt scheinen die Chinesen den zweiten Anlauf zu wagen: Der Hersteller Great Wall hat mit Blick auf die europäischen Märkte eine eigene Fertigung in Bulgarien aufgebaut und Chery Quantum will mit der Marke Qoros den deutschen Markt erobern. Wird das gelingen?

 

Niederlassungen

Titel: Krieg der Paläste

Verfasser: Christof Rührmair
Quelle: Automobilwoche Nr. 4, 4. Februar 2013, S. 12

"Vom unabhängigen Handel könnten solche Häuser gar nicht gebaut werden", sagt der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft, Willi Diez. Für viele Händler seien die großen Städte zu einem schwierigen Pflaster geworden - schon alleine wegen der hohen Grundstückpreise.

 

Konsolidieren oder expandieren

Titel: Die Grenzen des Wachstums erkennen

Verfasser: Bettina John
Quelle: Automobilwoche Nr. 4, 4. Februar 2013, S. 14

Von den rund 7.800 Händlern und Gruppen werden 2020 nur noch 4.500 übrig sein, prognostiziert IFA-Direktor Diez. "Insgesamt steigt die Gruppengröße, das sehen wir auch jetzt schon."

 

E-Mobilität

Titel: Quo vadis Elektroauto?

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: der gemeinderat, Februar 2013, S. 14-16

Ohne Zweifel: Im Hinblick auf die künftige Bedeutung von Elektroautos ist in den vergangenen Wochen und Monaten eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Ende 2012 dürften auf Deutschlands Straßen etwa 5.000 batterieelektrische Autos unterwegs sein. Gemessen an einem Gesamtbestand von rund 43 Millionen Pkw sind das gerade einmal 0,01 Prozent. Auch wenn man berücksichtigen muss, dass das Angebot an Elektrofahrzeugen noch sehr begrenzt ist, ist das ein enttäuschender Wert. Geht die Geschichte des Elektroautos zu Ende, noch ehe sie richtig begonnen hat?

 

Buchbeitrag

Titel: Staat und Innovation - Die politische Steuerung von Innovationen in der Automobilindustrie

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Gleitsmann, R.-J., Wittmann J. E.: Innovationskulturen um das Automobil von gestern bis morgen - Stuttgarter Tage zur Automobil- und Unternehmensgeschichte 2011, wissenschaftliche Schriftenreihe der Mercedes-Benz Classic Archive, Band 6, 2012, S. 197-204

Soll der Staat die Entwicklung und Anschaffung von Elektroautomobilen finanziell fördern? Die Frage nach der politischen Steuerung von Innovationen hat aktuelle Bezüge. Wohl bei keinem anderen Produkt und keiner anderen Branche werden Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken staatlicher Innovationsförderung so intensiv und leidenschaftlich diskutiert wie beim Auto.

Im vorliegenden Beitrag soll anhand ausgewählter Beispiele dargestellt werden, wo und wie der Staat in der Vergangenheit in den Innovationsprozess der Automobilindustrie eingegriffen hat. Aus diser historischen Analyse lassen sich auch Kriterien für eine sinnvolle, das heißt zielführende staatliche Innovationspolitik in der Zukunft ableiten.

 

Daimler

Titel: Daimler ist zu langsam

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez/Thomas Veitinger (Interview)
Quelle: Südwest Presse, Geislinger Zeitung 17. Dezember 2012, S. 4

Kann Daimler seine Ziele bis 2020 erreichen?

Diez: Mercedes ist nach wie vor eine unheimlich starke Marke, im Ausland vielleicht noch mehr als in Deutschland. Aber Daimler muss schneller werden und darf sich in der Modellpolitik nicht verzetteln. Man sollte nicht die Nische in der Nische suchen. Ob es für Mercedes bis zum Jahr 2020 zu Nummer 1 reicht, wage ich nicht zu prognostizieren. Audi und BMW schlafen schließlich auch nicht.

 

Handel

Titel: Keine Zukunft unter Billigflagge

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez/Prof. Hannes Brachat (Interview)
Quelle: AUTOHAUS Nr. 23-24, 17. Dezember 2012, S. 26-27

Welche Handlungsempfehlungen haben Sie für den Handel für 2013?

Diez: Pulver trocken halten! Viele Händler leben gegenwärtig noch in der Euphorie von 2011. Jetzt gilt es Selbstdisziplin zu halten und sich nicht in irgendwelche Investitionen treiben zu lassen oder selber reinzutreiben, sondern mit Bedacht zu agieren. Die Banken haben die Branche unter sorgfältiger Beobachtung.

 

Sparsame Mobilität

Titel: Sparsame Mobilität ist gefragt

Verfasser: Bettina John
Quelle: Automobilwoche Nr. 26/2012, S. 31

Für europäische Autokunden werden in der Wirtschaftskrise Kaufpreis und Betriebskosten immer wichtiger und der Autokauf über das Internet gewinnt als Sparvariante an Bedeutung. Dies ergab eine Befragung von mehr als 4.800 Verbrauchern in acht europäischen Ländern im Auftrag des Münchner Finanzdienstleister Commerz Finanz.

“Die größte Herausforderung für Hersteller wie Händler ist der Smart-Shopper“, bestätigt Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA). Bei solchen Kunden seien die „Wünsche an ein Produkt größer als ihre Preisbereitschaft“.

 

Werkstattportal

Titel: Qualität schlägt Preis

Verfasser: Johanna Auguste Koch und Karolina Ordyniec
Quelle: AUTOHAUS Nr. 22/2012, S. 52-53

Qualität schlägt Preis. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zu Marktpotenzialen im Online-Werkstattgeschäft, die Autoscout24 in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Puls Ende Oktober in München vorgestellt hat.

Professor Willi Diez nahm die Einordnung der Studienergebnisse vor. Er zeigte zwar Verständnis für die Skepsis der Händler. „Transparenz in der Werkstatt haben Händler nicht so gerne“, sagte der Direktor des IFA-Instituts. „Werkstattportale bieten aber zweifellos Chancen, insbesondere für Markenwerkstätten. „Denn sie eröffneten schließlich die Chance, neue Kunden zu gewinnen und zu binden.

 

IFA-Studie

Titel: Elektroautos sind relativ günstig im Unterhalt

Verfasser: Gerd Steiler
Quelle: kfz-betrieb Online vom 20. November 2012

Käufer eines Elektroautos können mit deutlich niedrigeren Werkstattkosten für ihr Fahrzeug rechnen, als Besitzer eines Benzin- oder Dieselfahrzeugs einkalkulieren müssen. Laut einer Untersuchung des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen liegen die Wartungs- und Reparaturkosten für Elektrofahrzeuge um rund 35 Prozent unter denen eines vergleichbaren Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor.

 

Wachstum im Werkstattportal

Titel: Wachstum im Werkstattportal

Verfasser: Christof Rührmair
Quelle: Automobilwoche Nr. 24/2012

Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft sieht keine zwangsläufige Preisspirale nach unten durch Werkstattportale. Sie seien sowohl eine Chance für freie als auch für Markenwerkstätten.

 

Schikane mit zwei Buschstaben

Titel: Schikane mit zwei Buschstaben

Verfasser: Christof Rührmair
Quelle: Automobilwoche Nr. 24/2012

„Je stärker eine Marke ist, desto fordernder ist sie“, sagt Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft. Insgesamt steht er der CI aber eher positiv gegenüber. „Ich glaube, die Marke Audi wäre heute nicht da, wo sie ist, wen sie nicht am Point of Sale moderne, zeitgemäße Bauten hätte“, sagt er. „Sie können kein hochwertiges Produkt aus einer Bretterbude heraus verkaufen.“

 

Zielgruppe junge Autofahrer

Titel: Jugendliches Image aufbauen

Verfasser: Silvia Lulei
Quelle: Gebrauchtwagen Praxis, November 2012

Autos stehen bei jungen Leuten hoch im Kurs. Da ihr Budget meist begrenzt ist, sind Gebrauchtwagen besonders attraktiv. Die jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24 Jahren sind besonders internetaffin. Dennoch hat der Automobilhandel gute Chancen, sie als Gebrauchtwagenkunden zu gewinnen. Allerdings muss der Handel auf ihre spezifischen Anforderungen und Wünsche eingehen. Zu diesem Ergebnis kommt die Car-Garantie-Studie „Junge Autofahrer – Wie man sie gewinnt und an das Autohaus bindet“, die das Freiburger Unternehmen zusammen mit dem Institut für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen durchgeführt hat.

 

Heißes Eisen

Titel: Heißes Eisen – Online Neuwagenverkauf

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez/Karolina Ordyniec (Interview)
Quelle: Autohaus Nr. 21/2012

Herr Prof. Diez, wo sehen Sie die Gefahren von Neuwagengeschäften über das Internet?

Diez: „Die Gefahren liegen meiner Ansicht nach in den Lockvogelangeboten einiger Händler. Sie bieten Fahrzeuge, die teilweise in gar nicht ausreichender Menge vorhanden sind, viel zu günstig an und zwingen dadurch indirekt anderen Händler dazu, nachzuziehen. In der Folge gerät das gesamte Rabattgefüge aus dem Lot und die Fahrzeuge werden mit minimaler oder überhaupt gar keiner Marge verkauft.“

 

Neuwagen-Internetverkauf

Titel: K(l)eine Lösung - Neuwagen-Internetverkauf

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Autohaus Nr. 19/2012

In der letzten Ausgabe von AUTOHAUS hatten wir darüber berichtet, was die Vertreter des Handels gegen die hohen Rabatte im Neuwagen-Internetverkauf unternehmen wollen (AUTOHAUS 18/2012, Seite 32). Außerdem haben wir Prof. Dr. Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) befragt, welche Möglichkeiten er sieht, mit Margensystemen dagegen vorzugehen.

Der Handlungsspielraum für die Automobilhersteller, ihre Margensysteme so auszugestalten, dass der Internetverkauf eingedämmt wird, ist bekanntermaßen gering. Die EU-Kommission würde alle Versuche, den Internetverkauf direkt einzuschränken, sofort mit wahrscheinlich drakonischen Strafen unterbinden. Insofern kann über die Margensysteme nur indirekt versucht werden, den Neuwagen-Internetverkauf unattraktiv zu machen.

 

IFA-Kongress 2012

Titel: Neue Weichenstellungen – 13. Tag der Automobilwirtschaft

Verfasser: Ralf Padrtka, Doris Plate und Karolina Ordyniec
Quelle: Autohaus Nr. 21/2012

Wie in den Jahren zuvor, waren auch in diesem Jahr zahlreiche Branchengrößen aus Industrie und Handel der Einladung des IFA-Direktors gefolgt, um unter dem Motto „Neue Weichenstellungen für die Automobilwirtschaft“ Trends und Prognosen in der Branche zu diskutieren.

 

13. Tag der Automobilwirtschaft

Titel: 13. Tag der Automobilwirtschaft – So kann es nicht weitergehen!

Verfasser: Wolfgang Michel
Quelle: kfz-betrieb Nr. 44/2012

Unter dem Motto „Evolution oder Revolution: Neue Weichenstellungen in der Automobilwirtschaft“ hat das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) am Mittwoch den 13. Tag der Automobilwirtschaft in die Stadthalle nach Nürtingen eingeladen. „Wir haben zwei sehr gute Jahre hinter uns. Jetzt wird es ernster!“ Mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Willi Diez rund 500 Gäste aus Handel und Industrie.

 

13. Tag der Automobilwirtschaft

Titel: Keine Angst vor der neuen GVO

Verfasser: Christof Rührmair
Quelle: Automobilwoche Nr. 23/2012

„Alle Hersteller und Importeure könnten durch die neue Gruppenfreistellungsverordnung die Dinge bis ins Letzte ausreizen. Müssen sie aber nicht“, sagte Peter Ritter, Vorsitzender des Verbands der Mercedes-Benz-Vertreter. Die Sätze stammen zwar aus seinem Eröffnungsstatement, doch die könnten auch als Zusammenfassung der Diskussion auf dem Tag der Automobilwirtschaft zum Thema GVO dienen.

 

Executive Summary

Titel: Executive Summary

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Europa Automobilbarometer 2013, Commerz Finanz 2012, S. 2-3

 

Während der Automobilmarkt in den Schwellenländern boomt, ist der europäische Markt derzeit von einer Flaute geprägt. Die Wirtschaftskrise stellt Verkäufer und Händler in der Automobilindustrie vor neue Herausforderungen. Mittelfristig gehen Experten allerdings davon aus, dass ein Aufschwung möglich ist.

 

Innovative Mobilitätsdienstleistungen

Titel: Innovative Mobilitätsdienstleistungen für den Automobilhandel - Chance oder Risiko?

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez, Paul Krull (B. A.)
Quelle: FLF - Finanzierung Leasing Factoring, Nr. 6, November 2012, S. 263-269

Das Mobilitätsverhalten der Menschen befindet sich im Wandel. Dabei handelt es sich nicht um einen abrupten, wohl aber um einen stetigen Veränderungsprozess, der sich mit dem Schlagwort "Nutzen statt Besitzen" umschreiben lässt. Die gemeinsame Nutzung von Automobilen nimmt weiter zu, vor allem in Ballungszentren und Verdichtungsräumen. Kostengünstig, flexibel, bequem und umweltfreundlich - der Automobilhandel muss sich diesen Forderungen stellen und die Chancen erkennen, die dieser Trend mit sich bringt.

 

Händlerzufriedenheit

Titel: Schwacke MarkenMonitor 2012

Quelle: AUTOHAUS EXTRA zur Ausgabe Nr. 13/2012

 

Auch in diesem Jahr hat die Fachzeitschrift „AUTOHAUS“ in Zusammenarbeit mit Schwacke eine komprimierte Zusammenfassung der aktuellen Händlerzufriedenheitsanalyse des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) erstellt. Das Heft enthält umfangreiche Daten zu den insgesamt 28 erfassten Fabrikaten. Darüber hinaus enthält das Heft zwei Beiträge von Professor Dr. Willi Diez zum Stand und zu den Herausforderungen in den Hersteller-Händlerbeziehungen.

 

Werkstattportal

Titel: Werkstattportal: Nicht für Billigheimer!

Verfasser: Wolfgang Michel
Quelle: kfz-betrieb Online vom 30. Oktober 2012 und kfz-betrieb Nr. 48/2012

Nach einer regionalen Pilotphase ist das Werkstattportal von Autoscout 24 seit der Automechanika 2012 bundesweit online. Im Rahmen eines Pressegesprächs äußerte sich die Geschäftsleitung von Autoscout 24 in München zu den Zielen des noch jungen Internetangebots. Gemeinsam mit Prof. Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) und Dr. Konrad Weßner vom Marktforschungsinstitut Puls präsentierten die Geschäftsführer Alberto Sanz de Lama und André Stark die Studie „Marktpotenziale und Strategien im Internet-Werkstattmarkt“.

 

Porsche fördert Studenten an der HfWU

Titel: Stärkung der Vertriebs- und Handelsorganisation

Quelle: Südwestpresse/Geislinger Zeitung vom 18. Oktober 2012

Die Porsche AG und die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) haben heute in Nürtingen einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, der die Förderung von besonders qualifizierten Studenten vorsieht.

Porsche will künftig eng mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) sowie mit dem in Geislingen ansässigen Institut für Automobilwirtschaft (IFA) zusammenarbeiten. In Letzterem werden praxisorientierte Forschungsarbeiten unterstützt.

 

Absatzkrise der Autobauer

Titel: Hart wird es erst 2013

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Interview)
Quelle: Spiegel Online vom 16. Oktober 2012

Herr Diez, die Euro-Krise erreicht die Autohersteller, vor allem in Südeuropa brechen die Absätze dramatisch ein. Wie reagiert man als Hersteller darauf?

Diez: „Die Frage ist ja eigentlich: Sind wir überhaupt schon in der Krise? Sicher, in einigen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien oder Spanien sind die Absatzzahlen alarmierend. Gleichzeitig sind die Zahlen in anderen Ländern einigermaßen stabil, etwa in Großbritannien, auf osteuropäischen Märkten wie Polen oder Tschechien und nicht zuletzt in Deutschland.“

 

Das nächste Jahr wird schwierig

Titel: Das nächste Jahr wird schwierig

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez/Jürgen Strammer
Quelle: Heilbronner Stimme vom 04. Oktober 2012

Vor allem mit Blick auf die Volumenhersteller: Beginnt gerade die große Marktbereinigung in Europa?

Diez: „Die Branche hat sich aus der ersten Strukturkrise 2008/2009 als Folge der Finanzkrise noch elegant herausgeschmuggelt. Dies gilt insbesondere für die Frage der Kapazitätsanpassung, was damals schon notwendig gewesen wäre. Das holt uns jetzt aber ein. Es gibt zu viele Kapazitäten in Westeuropa. Dazu kommt der hohe Wettbewerbsdruck, der durch die Koreaner Hyundai und Kia gestiegen ist. Wir brauche die Marktbereinigung – und die wird kommen.“

 

Direkte Kundenansprache

Titel: Direkte Kundenansprache

Verfasser: Hilmar Dunker
Quelle: Car IT Nr. 3/2012

Die Automobilhersteller rücken näher an ihre Kunden heran, der Handel wird immer mehr online mit dem Kunden kommunizieren können. Das ist das Ergebnis der Studie „Auswirkungen von Car-IT auf den Automobilvertrieb und Automobilservice“, die vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen MHP erstellt wurde.

 

Steigende Benzinpreise

Titel: Steigende Benzinpreise erfordern eine Politik weg vom Öl

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: ifo-Schnelldienst Nr. 11/2012

In einem aktuellen Beitrag zur Entwicklung der Kraftstoffpreise setzt sich Professor Diez mit der Einrichtung einer „Markttransparenzstelle“ beim Bundeskartellamt auseinander. Nach seiner Auffassung stellt eine solche Stelle den untauglichen Versuch dar, den Bürgern die unangenehme Botschaft zu ersparen, dass Autofahren in Zukunft nicht billiger, sondern teurer werden wird. Entscheidend werde sein, dass die Energiewende vorankommt „ohne dass die Strompreise schneller als die Benzin- und Dieselpreise steigen. Andernfalls wird das Elektroauto eine Utopie bleiben.“

 

Zwei Welten

Titel: Zwei Welten – Nur starke Automobilmarken können im weltweit härter werdenden Wettbewerb bestehen

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Werben&Verkaufen, Nr. 37/2012

Die Stärke und Dominanz der deutschen Automobilhersteller im Premium-Segment erweist sich so als ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite eröffnet dieses Segment global gesehen angesichts der wachsenden Zahl von Reichen und Superreichen, vor allem in Asien, ein attraktives Wachstumspotenzial. Andererseits macht es die deutschen Hersteller auch besonders anfällig für politische Diskriminierungen, denn keine andere Automobilindustrie würde so unter einer wie auch immer gearteten „Bestrafung“ des Kaufs von Premium-Automobilen leiden wie die deutsche.

 

Fünf vor zwölf

Titel: Fünf vor zwölf – Das vernetzte Auto beeinflusst auch den Vertrieb der Hersteller

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez/Hilmar Dunker (Interview)
Quelle: automotive IT Nr. 8/2012

Herr Diez, im Jahr 2016 werden laut einer Studie 80 Prozent aller Fahrzeuge vernetzt sein. Welche Potenziale ergeben sich daraus für den Handel?

„Das Thema Car-IT wird den Handel nachhaltig verändern. Vor allem am Point of Sale und im Service. Zum Hintergrund: Heute liegen die Bindungsquoten im Service bei rund 40 Prozent. Gelingt es dem Handel, durch ein gezieltes Predictive Marketing die Quote auf 50 Prozent zu erhöhen, was durchaus realistisch ist, hätte das einen klaren Ergebniseffekt.“ – Prof. Dr. Willi Diez

 

2020 nur noch 4.500 Autohäuser

Titel: In 2020 nur noch 4.500 Autohäuser
Quelle: Automobilwirtschaft Nr. 3/2012

Der Konzentrationsprozess im deutschen Automobilhandel dauert weiter an. In den letzten zehn Jahren waren im Automobilhandel rund 5.700 Insolvenzen zu verzeichnen. Die Zahl der wirtschaftlich und rechtlich selbstständigen Automobilhändler ist in diesem Zeitraum von 18.000 auf 7.950 im Jahr 2011 gesunken. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule Nürtingen-Geislingen.

 

Fünf vor zwölf

Titel: Fünf vor zwölf – Das vernetzte Auto beeinflusst auch den Vertrieb der Hersteller

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez/Hilmar Dunker (Interview)
Quelle: automotive IT Nr. 8/2012

Herr Diez, im Jahr 2016 werden laut einer Studie 80 Prozent aller Fahrzeuge vernetzt sein. Welche Potenziale ergeben sich daraus für den Handel?

„Das Thema Car-IT wird den Handel nachhaltig verändern. Vor allem am Point of Sale und im Service. Zum Hintergrund: Heute liegen die Bindungsquoten im Service bei rund 40 Prozent. Gelingt es dem Handel, durch ein gezieltes Predictive Marketing die Quote auf 50 Prozent zu erhöhen, was durchaus realistisch ist, hätte das einen klaren Ergebniseffekt.“ – Prof. Dr. Willi Diez

 

Premiummarken

Titel: Kundenbetreuung schlägt Technik

Quelle: AUTOHAUS Online vom 27. August 2012

Eine individuelle Kundenbetreuung ist dem Image von Premiummarken zuträglicher als technische Innovationen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Nürtingen-Geislingen. Die Experten hatten dazu junge Akademiker befragt, eine wichtige Zielgruppe für Hersteller wie BMW, Audi oder Daimler.

 

Carsharing

Titel: Carsharing – Strategische Optionen

Verfasser: Ralf Padrtka und Dr. Martin Endlein
Quelle: AUTOHAUS Nr. 14-15/2012

Auch wenn die Autohäuser bei innovativen Mobilitätskonzepten noch Statistenrollen spielen, dürfen sie die Wachstumschancen nicht unterschätzen. „Der Automobilhandel muss sich dieser Herausforderung stellen“, sagte Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA), bei der Präsentation der aktuellen IFA-Dekra-Studie „Innovative Mobilitätsdienstleistungen – Chance oder Risiko für den Automobilhandel“ in Stuttgart.

 

Premiumhersteller

Titel: Deutsche Autobauer sind Opfer des eigenen Erfolgs

Verfasser: Nikolaus Doll
Quelle: Die Welt vom 06. August 2012

“Ungehemmtes Wachstum kann leicht zu Lasten des Markenimages gehen. Nicht wenige Premium- oder Luxusmarken haben ihr einstiges Renommee dadurch verloren und sind teilweise in der Bedeutungslosigkeit versunken“, sagt Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, der „Welt“.

 

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

Titel: Internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez/Nadin Balzer (Interview)
Quelle: prokomreport, 2. Quartal 2012

Wo steht die deutsche Automobilindustrie im internationalen Wettbewerb heute?

W.D.: Wenn man nur das Premiumsegment betrachtet, dann beherrschen die deutschen Hersteller den Markt. 75 Prozent aller weltweit verkauften Premiumautomobile tragen ein deutsches Markenzeichen. Im Volumengeschäft ist der Wettbewerb intensiver. VW hat sicher eine starke Stellung, muss sich aber vor allem mit Toyota und Hyundai heftig auseinandersetzen. Technisch und qualitativ haben die deutschen Hersteller insgesamt aber eine Spitzenstellung.

 

Super-Praktikantin

Titel: "Langfristig den Erfolg sichern" - Projekt von Mobile.de, der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt und "kfz-betrieb"

Verfasser: Stephan Richter/Interview mit Prof. Dr. W. Diez
Quelle: kfz-betrieb Nr. 17-18, 03. Mai 2012, S. 26-27

"Ich finde diese Idee eines schnellen Transfers von Wissen in die Praxis sehr gut. Gerade in kleineren und mittleren Autohäusern fehlt es in diesem Bereich an Professionalität, sodass viele Online-Geschäfte an diesen Betrieben vorbeigehen. Hier müssen die Autohäuser einfach flexibler werden und sich Know-how ins Haus holen."

 

Automobilhandel

Titel: Sprengsatz im System

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Automobilwoche Spezial: Autohandel in Deutschland 2012

In seinem Gastkommentar im diesjährigen „Automobilwoche Spezial Automobilhandel“ beschäftigt sich Professor Diez mit den Neuwagenvermittlern und zeigt auf, welche Chancen und Risiken sich für den Handel damit verbinden. In zahlreichen weiteren Beiträgen dieses Spezials wird Bezug auf Forschungsarbeiten am Institut für Automobilwirtschaft (IFA) genommen, und anderem zu den Themen „TOP 100 Händlergruppen“, “Vernetztes Auto und seine Konsequenzen für Handel und Service“ sowie „Margensysteme“.

 

Top-100-Händlergruppen

Titel: Riesen und Rabatte - das aktuelle Ranking der Top-100-Handelsgruppen in Deutschland

Verfasser: Bettina John
Quelle: Automobilwoche Nr. 10, 30. April 2012, S. 1, 14, 15 und 31

Zum achten Mal hat das Geislinger Institut für Automobilwirtschaft (IFA) das Ranking der 100 größten Autohandelsgruppen hierzulande erstellt. Wie im Vorjahr dominieren VW-Vertragspartner die Spitzengruppe - unter den Top-20-Händlern finden sich 13 Unternehmen, die Fahrzeuge des VW-Konzerns verkaufen. Im Schnitt sind die Top-20-Händler im vergangenen Jahr um fast 14 Prozent gewachsen.

Die Studie "TOP 100 Händlergruppen in Deutschland" (Arbeitspapier Nr. 2/2012) kann für 149.- € zzgl. gesetzlicher MwSt. und Versandkosten beim Institut für Automobilwirtschaft bestellt werden: Zum IFA-Bestellformular

 

Margensysteme

Titel: Neue Margen gegen Rabatte

Verfasser: Bettina John, Matthias Karpstein
Quelle: Automobilwoche Nr. 10, 30. April 2012, S. 1, 14, 15 und 31

Neuwagenvermittler im Internet mit ihren hohen Rabatten sind Herstellern und Händlern ein Dorn im Auge. Nun wehren sich die Autobauer. Neue Margensysteme sollen den stationären Handel stärken und das Internetgeschäft unattraktiv machen.

Eine aktuelle Analyse des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA), die Automobilwoche exklusiv vorliegt, zeigt eine deutliche Verschiebung hin zu Bonuszahlungen, mit denen Kundenzufriedenheit und Einhaltung von Herstellerstandards belohnt werden.

Die Studie "Margen- und Bonussysteme im deutschen Automobilhandel – Entwicklungstendenzen und Optimierungspotenziale" (Arbeitspapier Nr. 1/2012) kann für 149.- € zzgl. gesetzlicher MwSt. und Versandkosten beim Institut für Automobilwirtschaft bestellt werden:.Zum IFA-Bestellformular.

 

Formel 1

Titel: Nur der Gewinn der Weltmeisterschaft zählt

Verfasser: Harry Pretzlaff/Interview mit Prof. Dr. W. Diez
Quelle: Stuttgarter Zeitung, 16. März 2012, S. 2

"Die optische Nähe zum Serienauto spricht sicher für die DTM. Auf der anderen Seite muss man aber sehen, dass der Charme der Formel 1 letztlich in ihrer Globalität liegt. In den vergangenen Jahren ist es gerade mit Blick auf asiatische Märkte wie China wichtiger geworden, dass eine Marke wie Mercedes in der Formel 1 mitfährt."

 

Elektroautomobile

Titel: Eine Million Elektroautos unrealistisches Ziel

Verfasser: Prof. Dr. W. Diez (Interview)
Quelle: Reutlinger Generalanzeiger vom 08. März 2012

Das Ziel der Bundesregierung, in 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben, ist unrealistisch?

Diez: "Das war noch nie realistisch. Aber – totreden gilt nicht. Vor allem in den Städten wird das Elektroauto in den kommenden Jahren eine größere Bedeutung erfahren. Die Asiaten, Toyota und Hyundai, aber auch Renault, setzen stärker auf die Elektromobilität. Die deutschen Hersteller haben das Thema nicht ganz so im Fokus. Die müssen aufpassen, dass sie nicht den Anschluss verlieren."

 

Daimler

Titel: Stärkste Premium-Marke der Welt

Verfasser: Alexander Schmitt/Interview mit Prof. Dr. W. Diez
Quelle: boerse.ARD.de, 09. Februar 2012

Daimler hat Rekordgeschäftszahlen für das abgelaufene Jahr präsentiert. boerse.ARD.de hat darüber mit Prof. Dr. Willi Diez gesprochen, er ist Direktor am Institut für Automobilwirtschaft in Geislingen:

"Daimler muss in den kommenden Jahren viel Geld in neue Modelle investieren, in neue Antriebstechnologien. Das Unternehmen muss für die Anleger und Investoren attraktiv bleiben, etwa wenn es um künftige Kapitalerhöhungen geht. Nur so kann es an das nötige Geld herankommen. In den letzten Jahren war da die Dividende eher enttäuschend. Deshalb kann man die jetzigen Rekordauszahlungen an die Aktionäre auch als einen Nachschlag verstehen, um das Unternehmen für Anleger wieder attraktiver zu machen."

 

Porsche

Titel: Der Männertraum - Die Porsche-Händler in Deutschland müssen in den nächsten Jahren kräftig investieren

Verfasser: Doris Plate/Statement von Prof. Dr. W. Diez
Quelle: AUTOHAUS Nr. 3, 06. Februar 2012, S. 12-14

"Wenn Porsche-Händler über ihren Hersteller klagen, dann tun sie das in der Regel auf hohem Niveau. Im Rahmen des SchwackeMarkenMonitor belegt Porsche bei der Händlerzufriedenheit schon seit vielen Jahren Spitzenplätze."

 

Alternative Antriebe

Titel: Brennstoffzelle könnte an Bedeutung gewinnen

Verfasser: Rolf Dieterich/Interview mit Prof. Dr. W. Diez
Quelle: Business today Nr. 4, 2011, S. 29-30

In der Automobilindustrie sind erhebliche Veränderungen im Gange, welche die Branche vor ausergewöhnliche technische, aber auch organisatorische Herausforderungen stellen. Das gilt nicht nur für die Fahrzeughersteller, sondern auch für deren Zulieferer, für den Automobilhandel und die Werkstätten. Wie diese Herausforderungen im Einzelenen aussehen werden, erläutert der Automobilwissenschaftler Professor Dr. Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, im Interview mit business today:

"Auch die Brennstoffzelle, an der ja gerade in Baden-Württemberg viel geforscht und entwicklt wurde, könnte eine größere Bedeutung gewinnen, wenn die entsprechende Wasserstoff-Infrastruktur endlich aufgebaut würde."

 

Smartphone ersetzt nicht Probefahrt

Titel: Smartphone kann Probefahrt nicht ersetzen

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Interview)
Quelle: automotive IT, Nr. 11/2011

Kann eine App mit einem virtuellen Showroom auf meinem Smartphone die physische Präsentation von Fahrzeugen im Autohaus ablösen?

“Im gewerblichen Handel ist das bereits der Fall. Kein Fuhrparkleiter oder Einkaufsmanager bemüht sich heute mehr in ein Autohaus, um sich hinter das Steuer eines Flottenfahrzeuges zu setzen und zu prüfen, ob die Ausstattung den Ansprüchen der Außendienstmitarbeiter genügt. Geschäftsanbahnung und –abwicklung finden mehr oder weniger komplett virtuell statt. Anders sieht es hingegen im Privatkundengeschäft aus: Hier halte ich die Probefahrt weiterhin für unverzichtbar.“ – Prof. D. Willi Diez

 

Automobilzulieferer

Titel: "Die Zulieferer werden immer wichtiger"

Verfasser: Rolf Dieterich/Interview mit Prof. Dr. W. Diez
Quelle: Schwäbische Zeitung, 28. November 2011

Die deutsche Autoindustrie hat sich in der Krise behauptet. Doch um im Zeitalter von Elektroautos die Marktführerschaft zu halten, kommt eine gewaltige Kraftanstrenung auf Fahrzeughersteller und Zulieferer zu. Welchen Herausforderungen sich die Branche gerade im Südwesten stellen muss, erläutert Professor Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, im Gespräch mit Rolf Dieterich:

"Die deutschen Zulieferer verfügen beim Antriebsstrang, also Motor, Getriebe und Achsen, über eine sehr hohe Wettbewerbsfähigkeit. Das zeigt sich auch darin, dass Komponenten aus diesem Technologiebereich immer stärker von ausländischen Herstellern bei deutschen Zulieferern nachgefragt werden. Auch in der Elektronik stehen viele deutsche Zulieferer an der Spitze. Nachholbedarf gibt es in der Werkstofftechnik. Das Thema Leichtbau wird ebenfalls erheblich an Bedeutung gewinnen."

 

"Sandwich-Positionen sind ungemütlich"

Titel: Professor Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft warnt vor Protektionismus und empfiehlt eine Allianz PSA-Volvo

Interview mit: Prof. Dr. Willi Diez, Verfasser: Michael Knauer
Quelle: Automobilwoche Nr. 25, 28. November 2011, S. 3

Nürtingen-Geislingen. Treiben die französischen Hersteller ins Abseits oder haben sie Stärken, auf die sie bauen können? Die Automobilwoche sprach darüber mit Professor Willi Diez, Leiter des Instituts für Automobilwirtschaft in Nürtingen-Geislingen.

Herr Diez, sind die Sorgen der französischen Öffentlichkeit über eine drohende Deindustrialisierung ihres Landes nicht etwas übertrieben?

„Zumindest kann man nicht sagen, dass dieses Szenario niemals passieren könnte. Die französische Automobilbranche hat drei Grundprobleme: Zunächst die hohe Abhängigkeit vom europäischen Markt. Dann haben es die Franzosen nie geschafft, Premium zu werden – mit entsprechenden Folgen für den Ertrag. Und drittens haben sie mit ihren Innovationen keine Volumen generiert.“

 

Weg vom Öl und was dann?

Titel: Weg vom Öl – und was dann?

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Gesprächsrunde)
Quelle: Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Nr. 10/2011

“Wenn wir also das Thema Innovation betrachten, dürfen wir, und das gilt einmal mehr für die Elektromobilität, nie den Kunden vergessen. Er entscheidet letztlich, was sich technologisch wie schnell durchsetzt. Wir müssen also versuchen, den Innovationszyklus mit dem Kundenzyklus in Einklang zu bringen.

 

SIAM ANNUAL CONVENTION 2011

Titel: Indien auf dem Vormarsch

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: AUTOHAUS Nr 19, 10. Oktober 2011, S. 26-27

Wenn deutsche Automobilhändler nach neuen Marken Ausschau halten geht ihr Blick zumeist nach Osten. Nach japanischen und koreanischen Marken rückten zeitweise chinesische Automobilhersteller ins Blickfeld der Mutigen. Das Scheitern der ersten Welle von Markteintritten der Chinesen, das sich mit Namen wie Brilliance oder Landwind verbindet, hat zwischenzeitlich zu einer gewissen Ernüchterung geführt. Der gute Wille, so die lapidare Erkenntnis aus den chinesischen Versuchen, reicht nicht. Wenn Produkt und Preis nicht stimmen, geht im hartumkämpften deutschen (und europäischen) Markt nichts.

Wer dennoch als Händler nicht aufgibt, mit einer neuen und zusätzlichen Marke ein Schnäppchen machen zu wollen, kann jetzt auch Indien ins Blickfeld nehmen. Denn die indischen Automobilhersteller haben große Pläne. Bis zum Jahr 2020 will Indien auf Platz drei im Ranking der Automobilnationen vorrücken – vor Deutschland und Japan und nur noch hinter China und den USA. .

 

Elektromobilität

Titel: Audi schaut über den Tellerrand des Autos hinaus

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Audimobil, Juni 2011, S. 10

Es spricht für einen Automobilhersteller, wenn er die Dinge zu Ende denkt. Und „zu Ende denken“ heißt in diesem Fall: Wenn er sich auch damit beschäftigt, woher denn die Primärenergie kommen soll, um Elektroautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge klimafreundlich zu betrieben.

 

Franchise Attractiveness

Titel: Kooperation oder Konfrontation – Die Zukunft der Beziehung zwischen Händlern und Herstellern im Spiegel der Händlerzufriedenheit

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: AUTOHAUS EXTRA, Beilage mit AUTOHAUS 9/2011, Mai 2011, S. 12-13

Ein ganz wesentlicher Trend für die Zukunft ist die Weiterentwicklung der Händlernetze. Dies wird über den künftigen Markterfolg ganz wesentlich entscheiden. Dabei geht es weniger um quantitative Herausforderungen („Haben wir zu viele oder zu wenige Händler?“), sondern um qualitative Fragen, nämlich: „Haben wir die schlechtesten oder die besten Händler?“

Damit rückt eine Zielgröße in den Fokus der Vertriebsmanager, die man in der Fachsprache als „Franchise Attractiveness“ bezeichnet. Simpel ausgedrückt bedeutet das: Wie attraktiv ist eine Marke für einen Händler?

Was bestimmt die Attraktivität eines Herstellers? Es sind im Wesentlichen vier Faktoren: Die Grundlage einer hohen Franchise Attractiveness ist eine starke Marke mit einem großen Bekanntheitsgrad und einem guten Image. Ein breites und marktgängiges Produktprogramm ist ein zweiter wesentlicher Faktor der Herstellerattraktivität. Weiterhin wichtig ist für den Händler eine partnerschaftliche, auf gegenseitigem Respekt aufgebaute Zusammenarbeit. Last but not least wird die Attraktivität eines Händlervertrages von der zu erwartenden Profitabilität bestimmt.

Mit Hilfe des Schwacke MarkenMonitors kann die Franchise Attracitveness gut ermittelt werden, da alle genannten Faktoren im Rahmen der Befragung erhoben werden.

 

Zukunft des Autos

Experten diskutieren über den Antrieb des Autos der Zukunft

Verfasser: Michael Paproth
Quelle: Esslinger Zeitung, 12. Mai 2011, Seite 12

Esslingen – Scharfe CO2-Vorgaben, teures Öl, eine sich verändernde Kundennachfrage – die Automobilindustrie reagiert darauf mit neuen Motortechnologien. Die Branche befindet sich im Wandel, sparsamer und sauberer sollen die Fahrzeuge sein. Manche sprechen von einer Schicksalsfrage, besonders für das Autoland Baden-Württemberg und die Region Stuttgart. Die mittlerweile 18. Veranstaltung der Reihe „Im Gespräch“, veranstaltet von der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und der Esslinger Zeitung, ging eben dieser Frage nach: Wie wird das Auto der Zukunft angetrieben? Im Angebot sind: Elektromotoren, Brennstoffzellentechnik, Hybridantriebe und optimierte Verbrennungsmotoren,. 500 Gäste interessierten sich für das Thema und kamen am Dienstagabend in die Zentrale der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.

 

Innovative Mobilitätskonzepte

Titel: Nutzen statt besitzen – Megatrends in der Automobilbranche

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: TOP CAREER GUIDE, 7. Jahrgang, 2011, S. 33-35

Mobilität ist eine Grundvoraussetzung moderner, arbeitsteiliger Wirtschaft. Mobilität ist aber auch ein Teil der Lebensqualität vieler Millionen Menschen. Noch immer verbinden sich mit dem Automobil Vorstellungen von individueller Freiheit und Unabhängigkeit. Gleichwohl ist festzustellen, dass sich die Einstellung zur individuellen Mobilität und zum Automobil in den letzten Jahren gewandelt hat. Dazu haben viele Faktoren beigetragen – ökonomische vielleicht noch mehr als ökologische.

 

Automobilhandel

Titel: Die Händler müssen raus aus den Autohäusern

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Interview)
Quelle: AUTOMOTIVE NOW, Frühjahr 2011, S. 24-27

Wie sollte ein vorausschauender Händler heute investieren? Auf keinen Fall mehr ausschließlich in „Bau, Steine, Erden“: Mit einem noch schickeren Showroom oder einer noch größeren Verkaufsfläche allein können Händler den Herausforderungen der Zukunft nicht angemessen begegnen. Vielmehr kommt es darauf an, intelligent in bestehende und künftige Kundenbeziehungen zu investieren. Das Lead-Management wird zur entscheidenden Größe: Die millionenfachen Kontakte mit den globalen Konsumenten, die heute jede Marke tagein, tagaus erreicht, müssen auch die Händler nutzen. Hier eröffnen Internet, Web 2.0 oder intelligente Apps als neue Kommunikations- und Vertriebskanäle dem Handel ganz neue Möglichkeiten. Die Händler können auf diese Weise den Kundenkreis zu ausgesprochen geringen Kosten erweitern und vor allem die immer stärker divergierenden Kundengruppen ganz persönlich ansprechen.

 

Neue Antriebskonzepte

Titel: Die Welt wird bunter und vielseitiger werden

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez (Interview)
Quelle: In Bewegung, Jahresbericht der Kreissparkasse 2010, Frühjahr 2011, S. 12-15

Frage: Herr Professor Diez, die Firma Eberspächer stellt unter anderem Abgassysteme her. Ein Elektromotor kommt doch ohne Auspuff aus. Sind Abgasanlagen morgen überflüssig?

Prof. Diez: Stimmt, das batteriebetriebene Elektroauto braucht keinen Auspuff. Aber welchen Anteil wird dieses Auto in Zukunft am Markt haben? Ich kann mich der Elektroeuphorie nicht anschließen. Das Elektroauto wird vor allem im urbanen Bereich seinen Platz finden. Die Zukunft gehört aber für viele Jahrzehnte noch dem optimierten Verbrennungsmotor.

 

Restwert-Management

Titel: Restwertrisiken bleiben auf hohem Niveau

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez, Prof. Dr. Stefan Reindl
Quelle: Finanzierung Leasing Factoring Nr. 2, März 2011, S. 66-69

Die Gebrauchtwagenpreise - und speziell die Fahrzeugrestwerte aus dem Flotten- und Leasing-Geschäft - werden künftig wieder stark unter Druck geraten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Institutes für Automobiliwrtschaft in Geislingen. Als wesentliche Treiber der Restwertproblematik gelten nicht nur konjunkturelle Einflüsse, sondern insbesondere die Mengen- und Vertriebssteuerung der Automobilhersteller. Dadurch werden nicht nur die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse im Automobilhandel, sondern auch die der Automobilhersteller mit ihren Leasing-Gesellschaften nachhaltig beeinträchtigt.

 

125 Jahre Automobil

Titel: Niedergang oder Neuerfindung

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Stuttgarter Zeitung, 19. Februar 2011

Ein Ende des Automobilzeitalters ist angesichts neuer weltweiter Absatz- und Produktionsrekorde nicht in Sicht. Und doch: das Automobil und die Automobilindustrie feiern das Jubiläum zu einem Zeitpunkt, da die Branche vor ihren größten Herausforderungen steht, nämlich der Bewältigung des eigenen Erfolgs.

Der Prozess der Massenmotorisierung ist in eine neue Phase eingetreten: Waren es bislang die reichen Industrieländer, auf die der überwiegende Teil des weltweiten Automobilabsatzes entfiel, so werden es in Zukunft vor allem die bevölkerungsreichen Länder in Asien und Lateinamerika sein, die den Motorisierungsprozess tragen. Die ökologischen und energiepolitischen Herausforderungen werden sich damit potenzieren.

 

Ökonomischer Nutzen von Carsharing

Titel: 1 + 1 = 2,1 - Das Motto "PKW nutzen statt besitzen" clever umgesetzt hat das Potenzial zu einem echten Renner

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Automotive Agenda Nr. 08, Dezember 2010, S. 44-46

Je größer die Stadt, desto verzichtbarer das Auto. In manchen Ballungszentren lebt heute mehr als die Hälfte der Menschen ohne eigenen Pkw. Für sie geht es nicht darum, ob sie ein eigenes oder ein geteiltes (Carsharing) Auto bevorzugen, sondern ob und wann sie überhaupt ein Auto benutzen. Das verändert die Perspektive: Es geht nicht mehr darum, wie das Auto genutzt wird. Sondern ob es genutzt wird. Carsharing führt Menschen zum Auto, die ihre individuelle Mobilität sonst anders sicherstellen würden. Hier steckt also Potenzial für die Autohersteller.

 

GW-Management

Titel: Ertragsorientierte Steuerung des GW-Geschäfts

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: AUTOHAUS Nr. 22, 22. November 2010, S. 32-33

Das Gebrauchtwagengeschäft ist nach wie vor die "Königsdiziplin" im Automobilhandel, erfordert dieser Geschäftsbereich doch nicht nur ein professionelles Verkaufs-, sondern auch Einkaufsmanagement.

Ein zentraler Stellhebel für die Optimierung der Bruttoerträge ist die Steuerung der Einkaufsquellen. Bei einem Großteil der Händler, nämlich 82 Prozent, bestehen nach wie vor mindestens 50 Prozent des Sortiments aus Inzahlungnahmen. Demgegenüber liegt die Zukaufsquote bei 50 Prozent oder noch darunter. Im Folgenden sollen - auf Basis realitätsnaher Annahmen - die Wirkungen einer ertragsorientierten Steuerung der Bruttoerträge auf das Unternehmensergebnis eines Händlerbetriebes gezeigt werden.

Der vorliegende Beitrag basiert auf der Studie "Die Optimierung des Gebrauchtwagen-Managements", die das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) im Auftrag der DEKRA Automobil GmbH erstellt hat.

Die Studie kann zum Preis von 89,- Euro bei der DEKRA über Frau Barbara-Jutta Conzelmann bezogen werden: Tel. 07 11 - 78 61 -24 14, barbara-jutta.conzelmann@dekra.com

 

Customer Challenge

Titel: Was macht die Erfolgreichen so erfolgreich?

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez und Prof. Dr. Stefan Reindl
Quelle: CarGarantie aussenspiegel 2010, S. 1-4

Gerade das Fahrzeuggeschäft im Jahr 2009 wurde durch die globale Wirtschaftskrise einerseits sowie durch Umwelt- bzw. Abwrackprämien andererseits spürbar beeinflusst. Besonders in Deutschland haben diese Effekte im Jahr 2009 zu neuen Relationen im Neu- und Gebrauchtwagenabsatz geführt. Kamen 2008 noch zwei Gebrauchtfahrzeuge auf einen abgesetzten Neuwagen, so lag die GW-NW-Relation im Jahr 2009 nur bei etwa 1,6. Wesentliche Ursachen waren die staatliche Umweltprämie und die zusätzlichen Absatzförderungsprogramme der Automobilhersteller und –importeure, um den Neuwagenabsatz zu stabilisieren. Da die staatliche Förderung beispielsweise in Österreich wesentlich geringer ausfiel, waren die Verschiebungen zwischen Neu- und Gebrauchtwagenmarkt weniger gravierend. In einer langfristigen Perspektive ist für Deutschland von einem Gebrauchtwagenmarkt auszugehen, der sich um die 6-Millionen-Marke einpendeln wird. Für Österreich ist dagegen auf mittel- und langfristige Sicht mit einem relativ stabilen Markt zu rechnen, während für die Schweiz leicht rückläufige Gebrauchtwagenzahlen erwartet werden können.

Die Studie kann über die Car-Garantie Versicherungs-AG bezogen werden unter: servicecenter@cargarantie.com

 

Beachtliches Sparpotenzial

Titel: Beachtliches Sparpotenzial – Prof. Reindl glaubt, dass die Industrie Autos billiger produzieren könnte

Verfasser: Prof. Dr. Stefan Reindl
Quelle: kfz-betrieb Nr. 37, 16. September 2010, S. 27

Die Automobilindustrie könnte ihre Produktionskosten um jährlich 167 Millionen Euro reduzieren und ihre Arbeitsprozesse um 19 Tage verkürzen. Das stellt die aktuelle Studie „Time to Customer“ von Prof. Dr. Stefan Reindl vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) fest. Außerdem entlarvt sie weitere Einsparmöglickeiten im Nutzfahrzeugbereich, im Gebrauchtwagengeschäft sowie in den Exportmärkten

Die Studie ist bei beim Institut für Automobilwirtschaft erhältlich. Bestellung unter: www.ifa-info.de

 

Time to Customer

Titel: „Time to Customer“ beleuchtet Schwachpunkte und Ansätze zur Zeit- und Kostenoptimierung

Verfasser: Prof. Dr. Stefan Reindl
Quelle: AUTOHAUS Nr. 16, 16. August 2010, S. 48-49

Autohersteller und –händler stehen sowohl im Hinblick auf die qualitative Verbesserung der Angebotsleistung als auch hinsichtlich der Kostenstruktur und –höhe unter Druck. Die aktuelle Studie „Time to Customer“ des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) zeigt vor diesem Hintergrund Schwachstellen, aber auch Ansätze zur Kosten- und Zeitreduktion entlang der gesamten Prozesskette im Automobilvertrieb – von der Fahrzeugbestellung bis zur Auslieferung an Privat-, Firmen- und Flottenkunden - auf.

Die Studie "Time to Customer" (Forschungsbericht Nr. 1/2010) kann für 89.- € zzgl. gesetzlicher MwSt. und Versandkosten beim Institut für Automobilwirtschaft bestellt werden: Zum IFA-Bestellformular

 

Premium für die Volksrepublik

Titel: Premium für China

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Sourcing Asia, Nr. 2/3 2010, S. 10-12

Auch in den kommenden Jahren kann mit einem weiteren, überdurchschnittlichen Wachstum des Absatzes von Premiumautomobilen in China gerechnet werden. Dafür sprechen vor allem drei Faktoren:

Für die Jahre 2009 bis 2015 dürfte der chinesische Markt mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von etwa 12 Prozent wachsen.

 

Erfolgsbausteine

“Customer Challenge“ zeigt die aktuellen Erfolgsfaktoren im GW-Geschäft

Quelle: AUTOHAUS Nr. 14-15, 26. Juli 2010, S. 54-55

Praxistaugliche Konzepte zu erarbeiten, die einerseits die Ansprüche und Anforderungen der Gebrauchtwagenkunden in den Mittelpunkt der Aktivitäten stellen, um andererseits über günstige Kosten-Erlös-Relationen höhere Deckungsbeiträge in den verschiedenen Bereichen des Autohauses zu erzielen, gleicht einer Quadratur des Kreises..

Die Studie „Customer Challenge“ kann über die Car-Garantie Versicherungs-AG bezogen werden unter: servicecenter@cargarantie.com

 

Zukunft Daimler

Titel: Global Awakening - The world of automobiles is changing - and so is Daimler, the business pioneer

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Business Baden-Württemberg, Juli 2010, S. 36-39

It is not just a coincidence: Right at the moment the company starts to get ready for the future, it puts a stronger emphasis on traditional values at the same time. The Best or Nothing - after all this new slogan comes from founding father Gottlieb Daimler himself. The brand values "quality" and "perfection" have been identified to provide cultural support to the rapidly changing corporate and product world of Mercedes-Benz. The shiny chrome trademark is back in the commercials: A fixed star in a Daimler world that has become more complex and more global.

 

Neue GVO

Titel: Interview zu den Auswirkungen der GVO-Novellen auf die Automobilwirtschaft

Im Gespräch mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: KSzW - Kölner Schrift zum Wirtschaftsrecht 03/2010, S. 215-216

"Die Vertikal-GVO, die ja auch für den Automobilhandel gelten wird, sieht vor, dass ein Hersteller seinen Vertragspartner einen Mehrmarkenhandel im gleichen Showroom für fünf Jahre untersagen kann. Die Frage ist, ob es für diejenigen Händler, die heute Mehrmarkenhandel betreiben einen Bestandsschutz geben wird. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass andere Formen des Mehrmarkenhandels, also zum Beispiel der Verkauf mehererer Marken in getrennten Verkaufsräumen oder Verkaufshäusern, weiterhin möglich sein werden und von möglichen Wettbewerbsverboten in den Händlerverträgen nicht betroffen sind."

 

Dealer Car Rental

Titel: Erfolgsfaktoren des Ersatzwagen- und Vermietgeschäfts im Autohaus

Verfasser: Horst Bandhold, Euromobil
Quelle: autobusiness Nr. 122, Juni 2010, S. 16

Bei der Auslagerung des Geschäftsbereichs bleiben häufig weitere positive Effekte, die sich sowohl qualitativ als auch monetär aus dem Ersatzwagen- und Vermietgeschäft ergeben können, unberücksichtigt.

Über die Vermieterlöse hinaus müssen beispielsweise die Impulse für den Neuwagenbereich, die Weitervermarktung der Ersatzfahrzeuge als Gebrauchtwagen sowie die Steuerung der Gebrauchtwagenstandzeiten durch die Nutzung als Ersatz und Mietfahrzeuge gesehen werden – um nur einige Faktoren zu nennen.

Die Studie „Dealer Car Rental“ kann bei der Euromobil Autovermietung GmbH bezogen werden: www.euromobil.de oder anika.bogon@autobusiness-group.de

 

Kundenbindung im Autohaus

Titel: Welche Bedeutung kommt Customer Relationship Management in Krisenzeiten zu?

Verfasser: Prof. Dr. Stefan Reindl
Quelle: AUTOHAUS Nr. 4, 22. Februar 2010, S. 51-53

Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der skizzierten brancheninternen und –übergreifenden Veränderungen von relevanten Rahmenbedingungen und der aktuellen wirtschaftlichen Situation ist davon auszugehen, dass der Prozess der Neustrukturierung von Vertriebssystemen und Servicenetzen in der Automobilbranche noch nicht abgeschlossen ist. Die Untersuchungen am Institut für Automobilwirtschaft unterstreichen vor diesem Hintergrund die Bedeutung und Vielschichtigkeit des komplexen Begriffes „CRM“ für den Automobilhandel. Die aus der Forschung abgeleiteten Empfehlungen zeigen Wege auf, wie Automobilhändler das CRM-Instrumentarium zielführend einsetzen können und was sie dabei beachten sollten.

 

Autofahrer vertrauen der Werkstatt

Titel: Wie Kfz-Betriebe auch in Zukunft ein lukratives Schmierstoffgeschäft betreiben können

Verfasser: Norbert Rubbel, kfz-betrieb
Quelle: kfz-betrieb Nr. 6, 22. 11. Februar 2010, S. 24-25

Ein kaum wachsender Fahrzeugbestand, die rückläufige Fahrleistung und die verlängerten Wartungsintervalle wirken sich negativ auf das Werkstatt- und Schmierstoffgeschäft aus. Vor diesem Hintergrund hat das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) für das Marktsegment Motoröle zwei Szenarien erarbeitet, die die möglichen Absatzentwicklungen in Deutschland darstellen: das Defensiv- und das Offensivmodell. Bei einer „vorsichtigen“ Markteinschätzung (Defensivmodell) sinkt der Motorölabsatz von 3,14 Millionen Tonnen 2007 auf 2,46 Millionen Tonnen (-21.8%) im Jahr 2025. Im Offensivmodell fällt der Rückgang mit minus 7,4 Prozent deutlich geringer aus. „In jedem Fall ist mit einem schrumpfenden Schmierstoffmarkt zu rechnen“, erläutert Prof. Dr. Stefan Reindl, der im Auftrag der Techno-Einkaufsgesellschaft die Marktstudie „Ölmarketing als Erfolgsfaktor“ erstellt hat.

 

Strategiewechsel von General Motors

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Strategiewechsel von General Motors sollte nicht bedauert werden
Quelle: ifo Schnelldienst Nr. 23/2009, Dezember 2009, S. 12-14

Der angekündigte Restrukturierungsplan mit einem doch erheblichen Beschäftigungsabbau kann nur der Ausgangspunkt für eine dringend notwendige Produkt- und Markenoffensive von Opel in Europa sein. Opel braucht neue und zusätzliche Modelle, um im Wettbewerb mit den Big Four der europäischen Automobilindustrie Volkswagen, Renault, Peugeot und Fiat bestehen zu können.

Die Chancen, dass es dazu kommt, sind gut, denn einer der Folgen der Autokrise ist, dass sich der nordamerikanische Automobilmarkt in einer Phase der "Europäisierung" befindet: Große hubraumstarke Fahrzeuge mit entsprechend hohen Verbräuchen sind auch auf dem nordamerikanischen Markt "out" und der Trend geht klar zu kompakteren und verbrauchssparsamen Fahrzeugkonzepten.

Angesichts dieser Situation spricht viel dafür, dass es künfig zu einer noch engeren technischen Zusammenarbeit zwischen dem Mutterkonzern und seiner europäischen Tochter kommen wird. Vor allem im Bereich der Antriebstechnologie werden beide künftig im Gleichschritt marschieren können, weil in Europa wie jenseits des Atlantiks ähnliche Antriebskonzepte gefordert sein werden. Der Chevrolet Volt, ein batteriebetriebenes Elektrofahrzeug, der in diesem Jahr auch schon als Opel Ampera in Europa vorgestellt wurde, könnte zum Symbol für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der heftig zerstrittenen GM-Familie werden.

 

Automobile Finanzdienstleistungen

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Volkswirtschaftliche Bedeutung der automobilen Finanzdienstleistungen in Deutschland
Quelle: Stenner, F. (Hrsg.): Handbuch Automobilbanken - Finanzdienstleistungen für Mobilität, Springer-Verlag, Heidelberg November 2009, S. 17-22

Neben bedeutenden betriebswirtschaftlichen Effekten auf die Ergebnisstruktur des jeweiligen Automobilherstellers haben die automobilen Finanzdienstleistungen der herstellergebundenen Autobanken auch beträchtliche volkswirtschaftliche Effekte. Der Beitrag ermittelt auf Basis eines Schätzmodelles die Auswirkungen des Angebotes und der Inanspruchnahme automobiler Finanzdienstleistungen auf Wertschöpfung, Beschäftigung und technischen Fortschritt.

 

Reduktion der Cost-of-Ownership

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez und Markus Kohler
Titel: Reduktion der Cost-of-Ownership als Herausforderung
Quelle: OEM&Lieferant Ausgabe 2/2009, September 2009, S. 90

Nach einer Studie des Instituts für Automobilwirtschaft im Auftrag der DEKRA hat der Wertverlust mit einem Anteil von durchschnittlich 50,4 Prozent im Jahr 2007 über alle Fahrzeugklassen hinweg die objektiv größte Bedeutung, gefolgt von Kraftstoffkosten (23,9 Prozent), den Kosten für Steuern und Versicherung (16,5 Prozent) sowie den Kosten für Wartung und Reparatur (9,2 Prozent).

Die Reduktion der Cost-of-Ownership muss als Entwicklungsziel schon im Rahmen des Produktplanungsprozesses von Automobilherstellern Berücksichtigung finden. Im Vordergrund stehen dabei die folgenden Kostenelemente: Die Kraftstoffkosten, der Wertverlust sowie die Wartungs- und Reparaturkosten.

Unterstellt man, dass die in der Vergangenheit wirksamen Trends auch in Zukunft ihre Wirksamkeit behalten, ist davon auszugehen, dass die Cost-of-Ownership in den nächsten Jahren weiter ansteigen. Ihr Anteil an den monatlichen Haushaltsnettoeinkommen könnte sich von heute 20,4 auf 22,8 Prozent im Jahr 2015 und 25,0 Prozent im Jahr 2020 erhöhen.

 

Premiumautomobile und Klimawandel

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Die Zukunft des Premium-Segments im Zeichen des Klimawandels
Quelle: Top Career Guide 2009, S. 20-22

Die Diskussion um den Klimawandel und die zunehmenden politischen Forderungen nach einer Reduktion der CO2-Emissionen bedeuten nicht das Ende des Marktes für Premiumautomobile. Vielmehr haben gerade Premiumhersteller die Chance, ihre technisch-ökologische Kompetenz unter Beweis zu stellen und sich gleichzeitig über ihre emotionalen Werte zu profilieren.

 

Zukunft Elektroautos

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Zurück in die Zukunft?
Quelle: Automotive Agenda Nr. 1/2008, S. 14-17

Wir gehen davon aus, dass sich die Verbreitung von Elektroautos in zwei Wellen vollziehen wird: Die erste Welle – ab 2009/2010 – wird durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Rahmen von Pilotprojekten sowie den Einsatz bei öffentlichen und privaten Fuhrparkbetreibern geprägt sein. Limitiert wird der Absatz in diesem Zeitraum vor allem durch das begrenzte Angebot an voll alltagstauglichen Autos. Erst mit der zweiten Welle, deren Beginn wir auf die Mitte des nächsten Jahrzehnts ansetzen, kann mit einer stärkeren Ausbreitung von Elektroautos auch in Richtung privater Käufer gerechnet werden. Bis dahin dürfte sich das Angebot an Fahrzeugen deutlich erweitert haben und durch Skaleneffekte in der Produktion die Kosten für Elektroautomobile reduziert worden sein.

 

Mobilität für alle

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Der Traum vom billigen Aufofahren
Quelle: Wochenendbeilage der Stuttgarter Zeitung, 4. Oktober 2008

Die Ölreserven sind begrenzt. Vielleicht reichen sie noch vierzig Jahre. Schon jetzt spüren wir die Folgen: Der Benzinpreis steigt. Wird Mobilität wieder zum Luxusgut für Reiche? Oder lässt sich die Verheißung „Mobilität für alle“ auf andere Art sichern? Prof. Dr. Willi Diez bilanziert die Lage.

 

Ökologieorientiertes Marketing

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Ökologie als Markenwert
Quelle: Werben & Verkaufen, September 2008

Spätestens mit der Diskussion um Klimawandel und die Reduktion der treibhausrelevanten CO2-Emissionen stellt sich für alle Automobilhersteller die Frage: Wie hältst Du es denn mit der Ökologie im Rahmen Deiner Markenpolitik?

Die Anforderungen an ein ökologieorientiertes Marketing sind hoch. Drei Grundsätze müssen beachtet werden: Ganzheitlichkeit , Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit.

Ökologie muss in eine ganzheitliche Marken-Positionierungsstrategie eingebunden werden. Eine zu einseitige Ausrichtung der Markenpolitik auf diesen Themenbereich könnte die Attraktivität von Automobilmarken beeinträchtigen.

 

Modellvielfalt

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Fluch und Segen
Quelle: AUTOHAUS, 28. Juli 2008

Kaum ein Hersteller oder Importeur, der seine Händler nicht mit einer Produktoffensive auf eine positive Zukunft einstimmen will. Tatsächlich haben nahezu alle Hersteller und Importeure ihre Produktprogramme in den letzten Jahren stark ausgebaut. So ist etwa bei VW die Zahl der angebotenen Baureihen zwischen 1990 und 2008 von 5 auf 13 gestiegen. Mehr als verdreifacht hat sich im gleichen Zeitraum auch das Modellprogramm von Mercedes – ganz zu schweigen von der kaum noch überschaubaren Zahl an Motorisierungs- und Aufbauvarianten.

Es ist davon auszugehen, dass sich dieser Trend in Zukunft weiter fortsetzen und vielleicht sogar beschleunigen wird. Denn künftig werden alle Hersteller eine viel größere Bandbreite an Antriebsalternativen anbieten müssen: Gas-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge werden fester Bestandteil der Modellpalette. Auch bei den Aufbauvarianten ist kein Ende der Entwicklung absehbar. Mit immer neuen „Crossover-Fahrzeugen“ wird die Zahl der Marktsegmente weiter zunehmen.

 

Ein Mythos will gehütet sein

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Porsche wird sechzig und feiert Firmenjubiläum - ausgerechnet in Zeiten, da aus dem erfolgreichen David ein Goliath werden könnte
Quelle: Stuttgarter Zeitung, 31. Mai 2008, Wochenendbeilage

Auch zeitlos schöne Fahrzeuge werden älter. Im Juni vor sechzig Jahren wurde der erste Sportwagen mit dem Namen Porsche zugelassen – der 356. In jenem Jahr wurde auch der Grundstein für das Unternehmen gelegt. Ausgerechnet jetzt, im Jubiläumsjahr, verbindet sich – wieder einmal – die Geschichte von Porsche und VW. Einst schuf Ferdinand Porsche den Volkswagen. Heute wollen seine Nachkommen den Wolfsburger Konzern übernehmen. Der Autor untersucht die Legenden, die sich um Porsche ranken. Kann der Mythos überleben, wenn der kleine, feine Automobilhersteller zu einem Konzern werden sollte, der sich wie andere auch in den Niederungen der Branche bewegen muss? Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen.

 

Kundenzufriedenheit

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Notwendigkeit oder Übel?
Quelle: AUTOHAUS Nr. 7, 7. April 2008, Seite 12 - 13

„Der Kunde ist König“ – an dieser alten Weisheit hat sich bis heute nichts geändert. Zufriedene Kunden sind die Basis jedes Geschäfts, denn nur sie werden auch zu Stammkunden: Und da die Gewinnung eines Neukunden vier bis fünf Mal teurer ist als das Halten eines Stammkunden, ist eine hohe Kundenbindung nicht nur gut für den Absatz, sondern auch für die Vertriebskosten.


 

Flops erkennen und vermeiden

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Produktmanagement – Flops erkennen und vermeiden
Quelle: Marketing Journal Nr. 9/2007

Schon heute wissen, was morgen im Automobilmarkt floppt – geht das? Im Rahmen einer Studie hat das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) 25 automobile Flops untersucht und nach den Ursachen dieser produktpolitischen Fehlschläge gefragt. Erstaunliches Ergebnis dieser Untersuchung: Bei praktisch keinem der untersuchten Fälle, waren technische oder Qualitätsmängel Flop-Ursache. Die entscheidenden Fehler werden vielmehr schon in der Planungsphase gemacht. So zeigt sich beispielsweise, dass viele Premiumhersteller die Preisbereitschaft ihrer Kunden überschätzen, während umgekehrt Volumenhersteller die Image-Barrieren unterschätzen, um im Premiumsegment erfolgreich zu sein.

Kann man heute schon erkennen, was morgen flopt? Ja, man kann! Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse wurde ein „Flop-Sensor“ entwickelt, mit dem man die Risiko-Profile geplanter oder neuer Projekte sehr gut erkennen kann. Damit ist es möglich, Flop-Ursachen prospektiv zu identifizieren und entsprechend entgegenzuwirken.

 

Kostenmanagement und Controlling

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Kostenmanagement und Controlling im Automobilhandel
Quelle: Controlling, Heft 4/5 11. Juli 2007, S.223-230

Im Mittelpunkt des Beitrages stehen Ansätze für ein strategisches und operatives Kostenmanagement im Automobilhandel. Als ein Instrument des strategischen Kostenmanagements wird der "Kostenwürfel" vorgestellt, der eine Identifikation und Priorisierung von Kostensenkungsmaßnahmen anhand der Kriterien "Marktleistungsrelevanz", "Kostenvolumen" und "Beeinflussbarkeit" vornimmt. Weiterhin werden die am IFA-Institut entwickelten Musterkostenrechnungen vorgestellt. Der Beitrag schließt mit der Darstellung einer automobilhandelsspezifischen Balanced Scorecard, die nicht zuletzt auch für die Kommunikation mit den Banken eingesetzt werden kann.


 

Die Zukunft eines Projektes

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Die Zukunft eines Projektes oder warum die Marke smart heute erfunden werden müsste, wenn es sie noch nicht gäbe
Quelle: Smartismus, hrsg. vom Motorbuch Verlag Stuttgart 2007, S. 135-162

Der Beitrag analysiert die Geschichte der Marke smart, welche Ziele mit diesem Projekt verbunden waren, welche Strategien eingeschlagen und auch wieder geändert wurden und warum smart in vielerlei Hinsicht die Branche beeinflusst hat. Vor dem Hintergrund der Klimawandel-Diskussion ist die Marke smart so aktuell wie nie zuvor und dabei, sich eine Zielgruppe zu erobern, die Life-Style mit Sustainability in ihrem Konsumverhalten zu verbinden sucht. Ohne Zweifel: Würde es die Marke smart nicht geben, man müsste sie heute erfinden!

 

Tradition und Markenmanagement

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Grundlage und Potenziale von Tradition und Markenmanagement
Quelle: Herbrand, N. O. und Röhrig, St. (Hrsg.): Die Bedeutung der Tradition für die Markenkommunikation, Stuttgart 2006

Tradition vermag im Rahmen einer ganzheitlichen Markenführung drei Funktionen zu übernehmen: Tradition als Quelle von Orientierung, Differenzierung und Authentizität. Selbstverständlich darf die Traditionsorientierung in der Markenführung aber nicht überhand nehmen. Der Grundsatz für eine zukunftsgerichtete Nutzung sollte lauten: Innovation aus Tradition!

 

Problemlösung Finanzdienstleistungen

Verfasser: Prof. Dr. Stefan Reindl
Titel: Problemlösungen: Autohäuser müssen sich mit Hilfe von Finanzdienstleistungen zum Mobilitätsprovider entwickeln
Quelle: AUTOHAUS Nr. 18/2006 vom 09.10.2006

Die Neu- und Gebrauchtwagenmärkte in Deutschland können an der zunehmenden Automobilität nicht partizipieren. Denn die Automobilnachfrage wird bereits heute etwa zu 90 Prozent vom Ersatzbedarf getragen. Die Sättigung des Pkw-Marktes in Verbindung mit der nachhaltigen Kaufzurückhaltung zwingt zu einer Neuausrichtung der Handelsstrategien. Es geht künftig vielmehr um die Bereitsstellung von Lösungen, die einen bedeutsamen und charakteristischen Mehrwert aus Kundenperspektive schaffen. Erste Ansätze, dieser Anforderung nachzukommen, bieten innovative Produkte aus dem Finanzdienstleistungsbereich. Zwar ist der Finanzdienstleistungsbereich heute fest im Angebotsspektrum der Händler verankert. Allerdings werden die Chancen aus dem breiten Spektrum der Leistungsalternativen noch nicht umfassend ausgeschöpft, um Leistungsbündel anzubieten, die "vom Kunden her denken".

Die Zukunft von Finanzdienstleistungen

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez und Christian Frederik Merten
Titel: Die Zukunft automobilwirtschaftlicher Finanzdienstleistungen
Quelle: FLF - Finanzierung, Leasing, Factoring Nr. 3/2006 (Mai 2006)

Der Ertragsdruck im bislang für die Automobilhersteller lukrativen Markt für Finanzdienstleistungen wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Ursache dafür ist ein immer stärkerer Wettbewerb zwischen Herstellerbanken und unabhängigen Spezialbanken. Die Phase einer mehr oder weniger friedlichen Koexistenz beider Anbietergruppen geht zu Ende, weil Hersteller- und Spezialbanken versuchen, zunehmend in das Geschäftsfeld des Wettbewerbers einzudringen.

Alles in allem deuten die Forschungsergebnisse darauf hin, das die Wettbewerbsintensität im Markt für automobilwirtschaftliche Finanzdienstleistungen zunehmen wird und einhergehend damit die "Phase der friedlichen Koexistenz" zwischen Auto- und Spezialbanken beendet werden wird. Auf diesen Trend deutet insebsondere die Tatsache hin, dass sowohl die Auto-, als auch die Spezialbanken planen, sich jeweils verstärkt im angestammten Markt und Geschäftsfeld des Wettbewerbers zu engagieren. Verlierer dieses verstärkten Wettbewerbs dürften hauptsächlich die Universalbanken sein, die im Automobilgeschäft über keinen - zum Ausbau ihrer Marktposition jedoch notwendigen - erkennbaren Wettbewerbsvorteil verfügen. Eine Konsequenz der erhöhten Wettbewerbsintensität wird sich in der Verringerung der bis zum jetzigen Zeitpunkt hohen Margen des Finanzdienstleistungeschäfts zeigen.

 

Die Inszenierung des Automobils

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Die Inszenierung des Automobils
Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 27. April 2006

Mercedes hat es längst, aber bald gibt es ein neues. Auch BMW und Porsche bekommen eines, und Audi hat seines schon vor ein paar Jahren eröffnet. Ohne Zeifel, die Elite der deutschen Autobauer ist auf dem Museumtrip. Ob in München oder in Ingolstadt, in Untertürkheim oder in Zuffenhausen: Überall wird Automobilgeschichte geschrieben. Neben den zahllosen privaten Automuseen schaffen die Hersteller jetzt ihre eigenen Kultstätten - automobile Erlebniswelten mit musealem Anspruch. Der Essay analysiert Gründe für den Museums-Boom in der Automobilindustrie und gibt einen Einblick in die Motive der Automobilhersteller für diese Aktivitäten.

 

Premium-Automobile

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Premium-Automobile - Die Zukunft des Standorts Deutschland?
Quelle: Marketingjournal Sonderheft Automotive, Jan. 2006

An einem Hochkosten-Standort können letztlich nur qualitativ hochwertige Automobile wettbewerbsfähig produziert werden. Es ist daher nicht überraschend, dass sich bereits in den letzten zehn Jahren eine deutliche Verschiebung der Produktionsstruktur am Standort Deutschland vollzogen hat: Während der Anteil von Volumenmodellen rückläufig war, ist der von Premiumautomobilen auf mittlerweile 50 Prozent gestiegen. Auch weltweit sind die deutschen Automobilhersteller vorrangig im Premiummarkt erfolgreich. Es wird die Prognose gestellt, dass sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird. Dies wird sich stabilisierend auf die Beschäftigung am Standort Deutschland auswirken.

 

Mobilität als Grundvoraussetzung

Verfasser: Prof. Dr.Willi Diez
Titel: Mobilität als Grundvoraussetzung der Moderne
Quelle: Niemann, H. und Feldenkirchen, W. (Hrsg.): Wo das Auto anfing – Mobilität und Industrialisierung im Neckarraum, Wissenschaftliche Schriftenreihe des DaimlerChrysler Konzernarchivs, Band 8, S. 9-16

Der Beitrag thematisiert das Verhältnis von Mobilität und Moderne. Dieses Verhältnis wird als interdependent charakterisiert: Die Mobilitätsmöglichkeiten wurden insbesondere durch eine Technisierung der Verkehrsmittel deutlich gesteigert und damit der Prozess der Modernisierung beschleunigt. Umgekehrt wurde der Prozess der Modernisierung aber auch wieder zum Auslöser steigender Mobilität. Die enge Verflochtenheit zwischen Mobilität und Moderne ist allerdings nicht nur durch gesellschaftliche Differenzierungs- und Integrationsprozesse vermittelt. Mobilität ist auch ein grundlegendes Element moderner Welterfahrung und Lebensbewältigung. Es ist daher auch nicht überraschend, dass sich das "Unbehagen an der Moderne" häufig in den Mantel der Mobilitäts-Kritik kleidet. Ergebnis dieses Prozesses ist eine zunehmende "Reflexivität" von Mobilität und Moderne. Der Beitrag schließt mit der Feststellung, dass Industrie und Politik aufgefordert sind, die sozialen, kulturellen und ökologischen Folgelasten der globalen Mobilitätssteigerung aktiv zu bewältigen.

 

Verkehrssicherheit und -management

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Das Auto als Produzent von Verkehrssicherheit und Verkehrsmanagement
Quelle: Stopka, U. und Pällmann, W. (Hrsg.): Für eine neue deutsche Verkehrspolitik, Hamburg 2005

Trotz deutlich gestiegener Fahrzeugbestände und Fahrleistungen ist die Zahl der Verkehrsunfälle und der im Straßenverkehr Getöteten erheblich zurückgegangen. Der Beitrag stellt die Entwicklung der Fahrzeugsicherheit als eine Entwicklung vom Produkt- zum Systemdenken dar. Damit ist gemeint, dass durch die Interaktion von Fahrer-Fahrzeug- und Infrastruktur die Sicherheit im motorisierten Individualverkehr in der Vergangenheit deutlich erhöht werden konnte und ein weiteres Potenzial bis hin zum "unfallfreien Fahren" besitzt. Dies wird anhand von zahlreichen Beispielen belegt. Der Beitrag schließt mit einer Betrachtung zum "automatischen Fahren", das zwar weitere Sicherheitsgewinne verspricht, andererseits aber die individuelle Freiheit und Verantwortung begrenzt.

 

Imagekillier Incentives

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Imagekillier Incentives
Quelle: Autohaus Nr. 8/2005

Der Beitrag zeigt die Wirkungen steigender Incentives auf das Markenimage und den Verkaufserfolg auf. Er macht deutlich, dass mit steigenden Incentives die Markenbegehrlichkeit sinkt, Incentives also vor allem ein Problem für Premium-Marken sind. Abschließend werden Handlungsmöglichkeiten zur Eindämmung der Rabatt-Flut dargestellt.

 

Marken-Commitment


Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Titel: Der Zusammenhang zwischen Händlerzufriedenheit und Marken-Commitment
Quelle: Autohaus Nr. 17/2004

Händler werden häufig als Botschafter der Marke bezeichnet. Tatsächlich sollen Händler aus Herstellersicht, die Marke in ihren jeweiligen Verkaufsgebieten präsentieren. Voraussetzung dafür ist, dass die Händler selbst ein hohes Commitment zu ihrer Marke haben. Der Beitrag zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit des Händlers mit der Zusammenarbeit mit seinem Hersteller und seinem Commitment zur jeweiligen Marke gibt. Er unterstreicht damit, die Relevanz des Konstrukts "Händlerzufriedenheit" für die Markenpolitik der Hersteller.

 

 
 

 


Das Institut für Automobilwirt-schaft ist eine wissenschaftliche Einrichtung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.

Im Mittelpunkt steht die branchenorientierte und praxisnahe Forschung für die Automobilindustrie und den Automobilhandel.

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