IFA Kongress 2015

Automobiles Wachstum im Zeitalter der Digitalisierung

Die Digitalisierung der Wertschöpfungsarchitektur ist eine - wenn nicht sogar die wesentliche - Herausforderung für die Automobilwirtschaft in der Zukunft. Beim zentralen Thema am 16. Tag der Automobilwirtschaft zeigt sich IFA-Direktor Professor Dr. Willi Diez deshalb überzeugt, dass "… die Digitalisierung nicht mehr das 'next big thing' ist, wir sind schon mittendrin". Die rund 600 Gäste und Besucher des IFA-Kongresses am 04. November 2015 in Nürtingen nehmen darüber hinaus zur Kenntnis, dass sich zwar mittlerweile eine Wettbewerbssituation mit der IT-Branche ergeben habe. In dieser Situation den neuen Wettbewerbern sehe er aber kein Angstszenario. Es sei nicht bedrohlich – im Gegenteil: "Gerade das Engagement von Google, Apple und Co. beim ‚Autonomen Fahren“ und bei der ‚Fahrzeugvernetzung‘ zeigt: Die Automobilbranche hat Zukunft." Es sei allerdings davon auszugehen, dass die Digitalisierung neue Geschäftsmodelle erfordere, die zur Umstrukturierung der gesamten automobilen Wertschöpfung führe. Es folgen demnach "spannenden Zeiten".

Daimler ist für die digitale Epoche gerüstet

In der Keynote des Kongresses zeigt sich Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche optimistisch, denn die Daimler AG habe sich inzwischen"… einen Vorsprung erarbeitet, den es zu verteidigen gilt. Dafür müssen wir massiv nachlegen". Die Bedeutung der digitalen Kanäle nehme stark zu, Big Data sei als "Treibstoff der Zukunft" aufzufassen. Vor allem im Hinblick auf den Kundenkontakt würde die Digitalisierung eine zentrale Rolle einnehmen. Zetsche möchte, dass sein Konzern „ … die direkte Schnittstelle zum Kunden hat, ohne dass sich Dritte dazwischendrängen.“ Im Mittelpunkt stehe die Kommunikation mit den Kunden, die deren Anforderungen und Erwartungen gerecht werde. Er konkretisiert: „Wenn wir das nicht tun, tun es andere.“ Zentral ist damit zunächst die Umorientierung im Vertrieb. Vorbei sei die Zeit, in der das Know-how und die relevante Daten lediglich auf der Handelsebene vorgelegen hätten. „Dieses Modell ist von gestern“, denn durch Social Media und die einschlägigen Plattformen wäre eine Datenbasis mit umfassenden Kundeninformationen vorhanden.

 

WELLERACADEMY

Der Bachelor-Kurs des automobilwirtschaftlichen Vertiefungsstudiums darf sich im Sommersemester 2016 auf hochkarätige Dozenten aus der Handelspraxis freuen. Das Management der WELLERGRUPPE bestreitet im Vertiefungsmodul „Retail Management“ eine Vorlesungsreihe zur Führung und Steuerung von Automobilhandelsgruppen. Burkhard Weller selbst gab am Mittwoch, den 06. April mit einem „Doppelblock“ den Startschuss zur WELLERACADEMY in Geislingen.

 

„Von Tesla eine Scheibe abschneiden“

Titel: „Von Tesla eine Scheibe abschneiden“

Verfasser: Klaus Köster, Interview mit Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: STUTTGARTER NACHRICHTEN, 02./03. April 2016, Seite 12

Seit Jahren investieren deutsche Autohersteller Milliarden in das Auto mit Elektromotor. Doch das Tempo des Fortschritts gibt das kleine US-Unternehmen Tesla vor. Warum eigentlich?

"Tesla geht immer wieder sehr mutige Schritte. Kein anderer Hersteller hat Elektroauto so mit Emotionen aufgeladen und zu einem Lifestyle-Produkt gemacht wie Tesla. Davon können sich die deutschen Hersteller durchaus eine Scheibe abschneiden. Andererseits aber sind die Absatzzahlen von Tesla keineswegs überwältigend. Tesla hat die deutschen Hersteller nicht abgehängt."

 

Viele Zulieferer vor dem Aus

Titel: Marktbereinigung durch Technologiewandel: Viele Zulieferer vor dem Aus

Verfasser: Michael Gerster
Quelle: Automobilwoche, Nr. 8, 02. April 2016, Seite 1

Für fast jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der deutschen Zulieferbranche wird es in Zukunft keinen Platz mehr geben. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Kölner Unternehmensberatung Struktur Management Partner und des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) der Hochschule Nürtingen-Geislingen, die der Automobilwoche vorab vorliegt.

 

Neues Standardwerk

Automobil-Marketing

Titel: Prof. Dr. Willi Diez: Automobil-Marketing - Erfolgreiche Strategien, praxisorientierte Konzepte, effektive Instrumente.

6., vollständig überarbeitete Auflage, August 2015, 480 S.,
mit 283 Abbildungen, Gebunden. Vahlen ISBN 978-3-8006-4640-1.

Das Buch behandelt auf 480 Seiten nicht nur die wesentlichen Grundlagen einer ganzheitlichen Marketingkonzeption vom Produkt- und Preismana- gement bis hin zum Vertriebs- und Kommunikationsmanagement. Darüber hinaus werden vor dem Hintergrund der relevanten Megatrends die wichtig- sten Herausforderungen und Handlungsfelder für das Automobilmarketing der Zukunft aufgezeigt.

In einem Gastbeitrag zeigt Dr. Tonio Kröger, Geschäftsführer der Agentur antoni, wesentliche Entwicklungslinien des Automobilmarketings im digitalen Zeitalter auf.

Das Buch ist entlang der wichtigsten marketingpolitischen Fragestellungen in der Automobilbranche gegliedert und daher nicht nur für den akademischen Unterricht, sondern auch für konzeptionell arbeitende Branchen- praktiker geeignet. Neben einer ausführlichen Darstellung aller relevanten Marketinginstrumente enthält es zahlreiche aktuelle und aussagekräftige Praxisbeispiele („Cases“). 

Das Buch "Automobil-Marketing" kann für 94,99 €, inkl. gesetzlicher MwSt., zuzügl. Versandkosten bezogen werden.

Weitere Informationen: www.vahlen.de

 

Pferdestärken und gefühlte Freiheit

Titel: "Redezeit": Pferdestärken und gefühlte Freiheit

Verfasser: Katharina Gottschalk
Quelle: Geislinger Zeitung, 19. März 2016, Seite 11

Von Professor zu Professor: Der Autopapst Willi Diez ist zu Gast bei Werner Zieglers Redezeit.

Zeit zum Reden: Die hat sich Professor Willi Diez genommen, um sich mit Professor Werner Ziegler in der Geislinger Rätsche zu treffen. Sie halten ein Schwätzchen wie unter alten Freunden - nur mit dem Unterschied, dass sie auf einer Bühne sitzen und etwa 170 Zuschauer ihnen an den Lippen hängen.

 

Die große Freiheit

Titel: Händlernetzentwicklung: Die große Freiheit

Verfasser: Bettina John
Quelle: Automobilwoche, Nr. 5, 22. Februar 2016, Seite 20

Steigende Standards, neue Wettbewerber und die fortschreitende Digitalisierung: Das traditionelle Vertragshändlersystem gerät von allen Seiten unter Druck. Kleine Autohäuser bleiben da schnell auf der Strecke oder verzichten gleich freiwillig auf den Vertriebsvertrag.

"Nur mit Service überleben ist sehr schwierig“, bestätigt Willi Diez vom Geislinger Institut für Automobilwirtschaft (IFA). „Ohne Neuwagenverkauf kommen keine neuen Kunden in die Werkstatt. Wer die Servicebindung an einen Hersteller behalten will, muss auch irgendwie im Verkauf involviert sein."

 

SUV statt Isabella

Borgward-Chef spricht an der HfWU - Rückkehr einer Marke

NÜRTINGEN (hfwu/üke). Borgward, der Name steht für Pioniergeist, Ingenieurskunst und für einen automobilen Mythos. Mit chinesischem Kapital und deutscher Automobilexpertise soll die Kultmarke aus den 1950er Jahren wiederbelebt werden. Ulrich Walker, der Chef der Borgward AG, beschrieb vor vollem Haus an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, wie dieser Wunschtraum Realität werden soll.

 

Artikel von Prof. Diez

Titel: "Das Auto wird künftig Büro und Lounge sein"

Verfasser: Prof. Dr. Willi Diez
Quelle: Rotary Magazin, November 2015, S. 56-57

Die Wellen um den VW-Skandal schlagen im Augenblick so hoch, dass die anderen großen Herausforderungen und vor allem auch Chancen in der Automobilindustrie überdeckt werden. Da ist vor allem das große Thema der Digitalisierung und des autonomen Fahrens. Das wird die Branche möglicherweise mehr verändern als die Veränderungen im Bereich der Antriebstechnik. Denn das autonome Fahren wird die Art und Weise, wie wir das Auto nutzen, revolutionieren. Künftig wird das Auto immer weniger eine Fahrmaschine sein, sondern Büro, Wohnraum und Lounge sein. Das autonome Auto verbindet den Vorteil der Bahn, dass man sich während der Fahrt mit anderen Dingen beschäftigen kann, mit dem Vorteil der Individualität und Privacy, wie sie kein öffentliches Verkerhsmittel bieten kann.

 

Angehende Manager mit Benzin im Blut

Titel: "Für angehende Manager mit Benzin im Blut"

Verfasser: Michael Gerster
Quelle: Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten, Nr. 5 2015, S. 15

Als kleiner Junge durfte Lukas Schmidt mit seinem Vater alle zwei Jahre zur Internationalen Automobilausstellung nach Frankfurt. Schon damals bewunderte er dort vor allem die schönen Sportwagen aus Zuffenhausen. Am 1. Mai hat Lukas Schmidt bei Porsche als Projekteinkäufer angefangen. "Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen", sagt der 23-Jährige im adretten Anzug. Der Weg dorthin führte ihn aber nicht etwa über ein klassisches Ingenieurstudium an der Uni Stuttgart, sondern über die Hochschule Nürtingen-Geislingen.

Foto: Studenten Lukas Schmidt und Isabella Arlt (oben), Prof. Dr. Willi Diez, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der HfWU

 

Industrie 4.0

Industrie 4.0 ist für kleine Zulieferer Neuland

Quelle: Inge Nowak, Stuttgarter Zeitung, 13. November 2015, Seite 11

Die kleinen und mittleren Zulieferer in Deutschland sind auf das Thema Industrie 4.0 nicht vorbereitet. Das ist das Fazit einer Studie, die Willi Diez in Auszügen auf dem Zulieferertag Automobil vorstellte. Doch die digitale Vernetzung der Branche komme, sagte der Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen voraus. Die Vernetzung verändere dabei nicht nur den Produktionsprozess, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Zulieferer und Hersteller. Die Hersteller haben künftig ein durchgängiges Datennetz, um Zulieferer und Kunden einzubinden, sagte der Autoexperte. "Zulieferer, die dies nicht darstellen können, haben ein Problem", prophezeit Diez.

 

Interview mit Prof. Willi Diez

Titel: „Kein Abgesang auf das Auto“

Quelle: Miriam Kammerer, Geislinger Zeitung, 12. September 2015, Seite 18

Selbstfahrende Autos standen im Mittelpunkt der Internationalen Automobil-Ausstellung 2015 in Frankfurt. Willi Diez sieht deutsche Hersteller gut gerüstet im Wettbewerb mit Silicon Valley.

Die IAA trägt in diesem Jahr das Motto „Mobilität verbindet“. Welche Neuerungen können Besucher erwarten? DIEZ: "Es ist die erste IAA in der Geschichte, bei der nicht mehr das Auto uneingeschränkt im Vordergrund steht, sondern die Themen Mobilität und Vernetzung"

 

Interview mit Prof. Willi Diez

Titel: „Der Gesetzgeber hat einfachen Zugriff“

Quelle: STUTTGARTER ZEITUNG, Nr. 177, 04. August 2015, Seite 2

"Daten sind der Rohstoff der Zukunft, erst sie ermöglichen autonomes Fahren, Navigation und Fahrerassistenz. Wenn ein Autohersteller auf Daten von Google oder Apple angewiesen ist, dann ist er - was die Preise anbelangt - schlicht erpressbar. Das Risiko wollten die Hersteller bei einer solchen Zukunftstechnologie nicht eingehen. Themen wie Vernetzung gehören künftig zu den Kernkompetenzen eines Herstellers."

 

Digitaler Wandel

Kongress „Digitaler Wandel“ des Staatsministeriums: Digitalisierung zwingt Automobilhersteller zum Umdenken

Die Digitalisierung und das autonome Fahren sind für die Automobilhersteller eine große Chance für ein weiteres qualitatives Wachstum. Allerdings müssen sie sich auch jetzt schon mit den Rückwirkungen dieser Entwicklung auf ihre künftige Wettbewerbsfähigkeit auseinandersetzen. Dies erklärte Dr. Willi Diez, Professor an der Hochschule Nürtingen-Geislingen und Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) beim Kongress „Digitaler Wandel – Baden-Württemberg 4.0“ des Staatsministeriums Baden-Württemberg unter der Leitung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. An der Veranstaltung nahmen mehr als 300 Unternehmer, Manager und Wissenschaftler teil.

 

Händlergruppen Studie

TOP 100 Händlergruppen in Deutschland 2014

Mit der nunmehr 11. aktualisierten Auflage setzt das IFA-Institut seine Analysen zur Entwicklung der größten Händlergruppen in Deutschland fort. Die diesjährige Studie enthält eine Liste der 100 größten Händlergruppen in Deutschland sowie entsprechende Kurzporträts. Außerdem finden Sie in der Studie Darstellungen zur längerfristigen Entwicklung der Händlergruppen in Deutschland mit Daten für die Jahre 2007 bis 2014 sowie Detail-Darstellungen der TOP-20-Gruppen.

Die Studie "TOP 100 Händlergruppen in Deutschland 2014" (Arbeitspapier Nr. 2/2015) kann für 149.- € zzgl. gesetzlicher MwSt. und Versandkosten beim Institut für Automobilwirtschaft bestellt werden:  Zum IFA-Bestellformular

 

DEKRA/IFA Studie

Strategien und Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Profitabilität im After-Sales

Zweifellos ist der After-Sales nach wie vor eine wichtige Ertragsstütze bei den meisten Vertragshändlern. Die Deckungsbeiträge bewegen sich noch immer auf einem hohen Niveau und die Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter in der Werkstatt ist bei vielen Unternehmen ein größeres Problem als der Abbau von Werkstattkapazität. Dennoch mehren sich die Symptome, dass das Servicegeschäft in Zukunft kein Selbstläufer mehr sein wird.

Im Vordergrund dieser Studie stehen Handlungsfelder und Handlungsansätze, wie das Werkstatt- und Teilegeschäft erfolgreich weiterentwickelt und wie eine nachhaltige Profitabilität erreicht bzw. sichergestellt werden kann

Die Studie "Strategien und Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Profitabilität im After Sales“ kann zum Preis von 89 Euro bezogen werden bei Barbara-Jutta Conzelmann, DEKRA Automobil GmbH,
Tel. 0711 / 7861-2414, E-Mail: barbara-jutta.conzelmann@dekra.com

www.dekra.de

 

Margensysteme

Die Automobilhersteller setzen in ihren Margensystemen wieder verstärkt auf Volumen: Mit einem steigenden Anteil an Boni für höhere Fahrzeugverkäufe wollen sie ihre Vertragshändler zu einer besseren Marktausschöpfung motivieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen.

Untersucht wurden in der Studie die Margen- und Bonussysteme von 16 Fabrikaten, die rund 65 Prozent des deutschen Automobilmarktes (bezogen auf die Neuzulassungen im Jahr 2014) repräsentieren. Die Studie wurde bereits zum vierten Mal durchgeführt, zuletzt im Jahr 2012.

Die Studie "Margen- und Bonussysteme im deutschen Automobilhandel" (2015) kann für 149.- € zzgl. gesetzlicher MwSt. und Versandkosten beim Institut für Automobilwirtschaft bestellt werden:.Zum IFA-Bestellformular.

 

Executive Automotive Master

Kursstart des berufsbegleitenden Automotive Masterprogrammes
zum Wintersemester 2015/2016
 

Ab sofort nimmt die Weiterbildungsakademie (WAF) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Bewerbungen für das berufsbe- gleitende Masterprogramm der Automobilwirtschaft für das Winter- semester 2015/2016 an. Die wissenschaftlichen Leiter der ifa automotive business school sind Prof. Dr. Willi Diez und Prof. Dr. Stefan Reindl. Das von ihnen entwickelte Studienkonzept umfasst drei Semester mit jeweils vier Präsenzphasen am Hochschulstandort in Geislingen. Das „Executive“ Master-Programm (M. A.) richtet sich an Absolventen mit Diplom- oder Bachelor-Abschluss, die künftig in gehobenen Positionen der Automobilbranche tätig sein möchten, ihre berufliche Tätigkeit aber nicht für ein Studium unterbrechen können oder wollen. Basis des Master-Studienprogramms „Automotive Management“ mit dem akademischen Abschluss „Master of Arts“
(M. A.) bildet das bewährte und akkreditierte Geislinger Vollzeit-Masterprogramm.

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt bietet am Donnerstag, 16. Juli und Freitag, 24. Juli 2015, jeweils um 19:00 Uhr eine Informationsveranstaltung an der HfWU in Geislingen an der HfWU in Geislingen an (bitte Anmeldungen hierzu an: birgit.pendi@hfwu.de). Dabei wird Professor Reindl nicht nur auf die Studieninhalte, sondern auch auf die Kosten- und Gebührenstrukturen sowie die Präsenztermine eingehen. Bewerbungsschluss für das Kursprogramm ab dem Wintersemester ist der 15. August 2015.

Kontakt:

WAF Weiterbildungsakademie, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Frau Simone Lang, Neckarsteige 6-10, 72622 Nürtingen, Tel.: 07022/201-301

Weiterführende Informationen:

E-Mail: auto-master@hfwu.de, simone.lang@hfwu.de

Internet: www.hfwu.de/weiterbildung, www.hfwu.de/aum, www.porsche-automotive-campus.de

 

VW Future Retail Lab

Master-Studierende präsentieren Ergebnisse in der Autostadt Wolfsburg

Studierende des zweiten Mastersemesters Automotive Management präsentierten am vergangenen Dienstag die ersten Ergebnisse des VW Future Retail Lab. Der Themenbereich „Kundenmanagement im Zeitalter der Digitalisierung“ begleitete die Studierenden das gesamte Wintersemester. Auf die Ausarbeitung von 25 Case-Studies folgte ein zweitägiger Workshop in welchem wiederum das Kundenmanagement der Zukunft im Mittelpunkt stand. Die Volkswagen AG wurde u. a. durch Herrn Emmerich Engels, Leiter der VW Vertriebsorganisation Deutschland vertreten.

Das Volkswagen Future Retail Lab ist eine Kooperation zwischen dem Institut für Automobilwirtschaft und der Volkswagen AG. Auf Basis innovativer wissenschaftlicher Ansätze sollen kreative und praxisrelevante Lösungen für die Weiterentwicklung der heutigen Vertriebssysteme erarbeitet werden.

 

VW und HfWU sind Partner

VW Future Retail Lab gegründet – Studentische Ideen für Vertriebskonzepte gefragt

Marktführer in Deutschland ist die Volkswagen AG bereits, das nächste Ziel ist die weltweite Dominanz auf dem Automobilsektor. Auf dem Weg dahin, will sich der Wolfsburger Autobauer frühzeitig den Nachwuchs sichern. Mit dem Institut für Automobilwirtschaft (IFA) der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) hat Volkswagen nun eine weitreichende Zusammenarbeit beschlossen.

Thomas Zahn, der Marketing und Vertriebsleiter von Volkswagen Deutschland sagte bei der Vertragsunterzeichnung in Geislingen, dass sich der Automobilvertrieb in Deutschland im Wandel befinde. Der Anspruch des Unternehmens ist hoch: Volkswagen will ein Top-Arbeitgeber sein, den innovativsten Vertrieb anbieten und die Chancen der Digitalisierung nutzen und gestalten. Dabei soll künftig das Institut für Automobilwirtschaft der HfWU ein wichtiger Partner sein.

„Für die Hochschule ist dieser Vertrag ein Aushängeschild“, so der Institutsleiter Professor Dr. Willi Diez. Die HfWU sei mit ihren automobilwirtschaftlichen Studiengängen und dem IFA-Institut das praxisorientierte automobilwissenschaftliche Kompetenzzentrum. Studierende der Bachelor- und Masterstudiengänge können bei Volkswagen Praktika absolvieren und Themen für ihre Abschlussarbeiten verfolgen. Volkswagen will neue Vertriebssysteme entwickeln und das Kundenmanagement verbessern. „Wir werden über den Tellerrand hinausschauen und für die Automobilbranche und besonders für die Marke Volkswagen Ideen entwickeln und neue Wege aufzeichnen“, so Diez. Thomas Zahn erhofft sich aus dem VW Future Retail Lab Impulse für das zukünftige Vertriebsmanagement.

 

Elektromobilität

Auswirkungen der Elektromobilität auf den Aftersales-Bereich 

Gemeinsam mit dem Center of Automotive Service Technology (CAST) der Hochschule Esslingen unter der Leitung von Prof. Dr. Norbert Schreier, hat das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) im Auftrag der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg eine Untersuchung zu den Auswirkungen der zunehmenden Elektrifizierung des Antriebsstranges auf den After Sales sowie insbesondere auf die Beschäftigung im Kraftfahrzeuggewerbe durchgeführt.

Die Studie basiert auf technischen Analysen zum Arbeitsumfang bei Wartungs- und Reparaturarbeiten bei unterschiedlich elektrifizierten Fahrzeugkonzepten – vom Vollhybrid bis zum rein batterieelektrischen Fahrzeug. Darüber hinaus wurden den Berechnungen verschiedenen Szenarien zur Diffusion von Elektroautomobilen zugrunde gelegt. Die Studienergebnisse werden offiziell im November diesen Jahres gemeinsam mit dem baden-württembergischen Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid der Öffentlichkeit vorgestellt. Bezogen werden kann die Studie (ab November 2014) über die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellen-technologie in Stuttgart.

Kontakt- und Bestellinformation: info@e-mobilbw.de oder Tel. 0711/892385-0.

 

DEKRA-/IFA-Studie

Evolution oder Revolution? Neue Geschäftsmodelle im Automobilhandel 

In der nunmehr bereits siebten Studie, die das Institut für Automobilwirtschaft (IFA) für die Dekra Automobil GmbH durchgeführt hat, geht es um ein ebenso spannendes wie anspruchsvolles Thema: Neue Geschäftsmodelle im Automobilhandel. Dass sich das traditionelle Geschäftsmodell des Autohandels in der Krise befindet, ist weithin unbestritten. Strukturell niedrige Umsatzrenditen sowie eine anhaltend hohe Zahl von Insolvenzen sind dafür unbestreitbare Indikatoren.

Die Frage ist: Welches Geschäftsmodell könnte anstelle des bisherigen treten? In der vorliegenden Studie werden auf der Grundlage theoretischer und konzeptioneller Überlegungen, aber auch im Hinblick auf aktuell absehbare Trends, zwei Geschäftsmodelle dargestellt, nämlich das des „indirekten Vertriebs“ - mit einer engen Verzahung von Hersteller- und Händlerprozessen - und das des „Branded Dealer“ - der sich von den Herstellern emanzipiert, indem er eine starke Eigenmarke aufbaut. Beide Modelle sind in sich schlüssig und könnten sowohl für Hersteller wie auch für Händler einen Weg in die Zukunft weisen.

Pressekontakt und Bestellinformationen: Die Studie „Evolution oder Revolution? Neue Geschäftsmodelle im Automobilhandel“ kann zum Preis von 89,- Euro bei der DEKRA Automobil GmbH bezogen werden. Kontakt: Barbara-Jutta Conzelmann, E-Mail: barbara-jutta.conzelmann@dekra.com.

 

Automobilsommer 2014

Geislingen startet in die Elektromobilität

Zum Start des "Automobilsommers 2014" hat die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) in Geislingen am Montagabend eine Elektrotankstelle und das E-Mobility-Carsharing am Institut für Automobilwirtschaft (IFA) in Betrieb genommen. "Wir liefern beides: Die Lade-Infrastruktur und Elektrofahrzeuge, um E-Mobiliy-Konzepte in das Bewusstsein der Autofahrer zu bringen", sagte Professor Willi Diez zur Kooperation mit dem Elektro- und Kommunikationsdienstleister Heldele und der Deutschen-Bahn-Tochter Flinkster.

Damit an der Stromtankstelle auch wirklich "Traffic" entsteht, hat sich der Geschäftsführer der CC Unirent, Jürgen Lobach bereit erklärt der Hochschule zwei Elektrofahrzeuge zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen unter:
http://www.autohaus.de/automobilsommer-2014-geislingen-startet-in-die-elektromobilitaet-1371556.html

 

 


Das Institut für Automobilwirt-schaft ist eine wissenschaftliche Einrichtung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.

Im Mittelpunkt steht die branchenorientierte und praxisnahe Forschung für die Automobilindustrie und den Automobilhandel.

Institut für
Automobilwirtschaft

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