Automobilwirtschaft in Geislingen

HfWU aktuell

Automotive Business (B.A.) und Automotive Management (M. A.)

 

8. Tag der AutomobilwirtschaftDie Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) hat ihr automobilwirtschaftliches Studienangebot deutlich ausgebaut. Seit dem Winter-semester 2008/09 ist das Bachelor-Programm „Automobilwirtschaft – Automotive Business“ am Start. Im Wintersemester 2010/11 beginnt der Master-studiengang „Automotive Management“ (M. A.)
 
Die HfWU deckt so künftig alle Themen entlang der automobilwirtschaftlichen Wertschöpfungskette von der Zulieferindustrie über Automobilhersteller bis zum Automobilhandel ab.
  
 
Mit dem eigenständigen Studiengang „Automotive Business“ erhalten die Absolventen nach sieben Semestern den Abschluss Bachelor of Arts (B.A.). Darauf aufbauend wird künftig ein „Master of Automotive Management“ angeboten, der nach drei Semestern mit dem „Master of Arts“ (M. A.) abschließt. Bislang werden automobilwirtschaftliche Inhalte im Schwerpunkt von Professor Dr. Willi Diez und Professor Dr. Stefan Reindl vermittelt. Für beide Studiengänge wurden nunmehr die Lehrkapazitäten deutlich ausgebaut und neue Professuren besetzt. Professor Dr. Wolfram Sopha wird das Studium stärker auf die internationalen Zusammenhänge der Automobilwirtschaft fokussieren. Professor Dr. Reinhold Bopp hingegen ist auf das Produktions- und Entwicklungsmanagement sowie auf die Zulieferperspektive spezialisiert.
 
Der Bachelor-Studiengang „Automobilwirtschaft – Automotive Business“ wendet sich als erster berufsqualifizierender Studiengang an Schulabgänger mit Abitur oder Fachhochschulreife. Ein praktisches Studiensemester sorgt für den Praxisbezug, die Schwerpunkte im Studium sind der Automobilvertrieb und das Automobilmarketing. Außerdem werden Aufgabenstellungen entlang der gesamten automobilwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, von der Zulieferindustrie über die Hersteller bis hin zum Handel und den automobilnahen Finanzdienstleistern behandelt. Die Studierenden bekommen ein ganzheitliches Verständnis der automobilwirtschaftlichen Managementprozesse.
 
Der Studiengang „Master of Automotive Management“ ist inhaltlich noch breiter angelegt. Neben dem Vertrieb und Marketing steht das Entwicklungs- und Produktionsmanagement im Vordergrund. Spezielle Lehrveranstaltungen behandeln Themenfelder der Automobilzulieferer und der Nutzfahrzeugindustrie. In dem Masterstudiengang werden internationale Aspekte stark berücksichtigt. Vor allem werden ausgewählte praxisbezogene Fallstudien bearbeitet.
 
Im Bachelor- und im Master-Studiengang arbeitet die HfWU eng mit Unternehmen der Branche zusammen: Im Rahmen von Praktika, Studienarbeiten- oder Abschlussarbeiten. Qualifizierte Referenten aus der automobilwirtschaftlichen Praxis ergänzen mit ausgewählten Themen die Lehrveranstaltungen. Einen wichtigen Beitrag für einen fundierten Praxisbezug leistet der jährliche „Tag der Automobilwirtschaft“: Top-Managern aus der Automobilbranche sind regelmäßig als Referenten zu Gast. Um für die fachliche Ausrichtung gewappnet zu sein, wurden zwei Professorenstellen mit automobilwirtschaftlichem Profil ausgeschrieben: Eine Professur für Unternehmensführung und eine Professur für Produktions- und Entwicklungsmanagement in der Automobilwirtschaft.
 
Kontakt: Studierendensekretariat der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, Parkstraße 4, 73312 Geislingen
Tel.: 07331/22-498, E-Mail: auto-bachelor@hfwu.de sowie auto-master@hfwu.de
 

Literatur zur Automobilwirtschaft

Branchenrelevante Literaturempfehlungen

Das Literaturverzeichnis zur Automobilwirtschaft stellt eine Auswahl an Literaturstellen zusammen, die anhand verschiedener Kriterien zusammen gestellt wurden. Die grundlegende Bedeutung, das fachliche Niveau als auch Aktualität und Zugänglichkeit sind die Maßstäbe für diese Zusammenstellung.

Ausgewählte Literatur zur Automobilwirtschaft

Preise für hervorragende Leistungen

ZDK-Preise für Marcus Föhl und Axel Tabor

Prof. Dr. Werner Ziegler, Rektor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, übergab zusammen mit dem Studiendekan, Prof. Dr. Stefan Reindl, am 26. September 2009 in Geislingen die Abschlusszeugnisse und Urkunden. Mit der Gesamtnote 1,7 hat Axel Tabor an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt sein Betriebswirtschaftsstudium zum Bachelor of Arts erfolgreich beendet. Daneben wurde Marcus Föhl (Abschlussnote 1,4) bereits im März 2009 als bester Absolvent des automobilwirtschaftlichen Studienzweigs im Wintersemester 2008/09 ausgezeichnet.

Beide zählen damit zu den besten Absolventen seit Bestehen des automobilwirtschaftlichen Studienangebots in Geislingen. Sowohl Marcus Föhl als auch Axel Tabor erhalten während des IFA Kongresses - dem 10. Tag der Automobilwirtschaft am 8. Oktober 2009 - in Nürtingen den ZDK-Preis für ihre her-ausragenden Leistungen im Studium. Überreicht werden die Preise von Ulrich Fromme, dem Vize-Präsidenten des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

Der ZDK stiftet je Abschluss-Semester – also zweimal im Jahr – diesen mit 750 Euro dotierten Geldpreis für besonders gute Leistungen im Studienzweig Automobilwirtschaft. Das IFA-Team wünscht den Preisträgern alles Gute für den beruflichen und persönlichen Werdegang.
 

7. Outdoor-Autoshow in Geislingen>

Faszination Auto

Die siebte Auflage der Autoshow bot am 13. und 14. Juni 2009 wieder ein Familienevent der besonderen Art, denn sie zeigte ein umfassendes Spektrum an Ausstellern - kombiniert mit Shows und Events für Groß und Klein.

Die Idee zu dieser Veranstaltung hatten Studierende der Automobilwirtschaft nach einer USA-Studienreise. Die Aktivitäten am Campus einer Partneruniversität in Florida bildeten das große Vorbild. Jahr für Jahr wurde das Ursprungskonzept verfeinert, sodass sich die Autoshow zwischenzeitlich im Reigen der Outdoor-Messen fest etabliert hat. Sie zählt heute zu den landesweit größten Veranstaltungen dieser Art.

Die Aussteller der Autoshow repräsentierten die Topmarken der Automobilbranche. Auf einer Gesamtfläche von 15.000 m² zeigten Vertragshändler rund 150 Fahrzeuge. Auf die Teilnahme regionaler Autohäuser wurde besonderer Wert gelegt. Daneben zeigten Dienstleister und Service & Parts Partner ihr vielfältiges und ergänzendes Angebot. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit am Probefahrtenpool, ein Auto ihrer Wahl für eine Runde auf dem Asphalt zu testen. Eine eigens aufgelegte Messezeitung informierte über die Aussteller und aktuelle Themen der Branche.

In die Fahrzeugausstellung wurde eine Showbühne mit Fahrzeugpräsentationen und Aufführungen integriert. Die Kinderwelt kam ebenso zum Zug wie Showcars. Die Leitung und Koordination der Autoshow oblag wie im letzten Jahr Professor Hannes Brachat. Bleibt nur, dem Projektteam der Hochschule in Geislingen unter der Federführung von Simon Fritz und Sven Hogenmüller für den großartigen Erfolg der Veranstaltung zu gratulieren!

Internationales Unternehmensplanspiel

NUCARS 2009 in Frankreich

Bereits zum dreizehnten Mal konnten sich Studierende im Rahmen des internationalen Unternehmensplanspiels NUCARS praxisorientiert auf das spätere Berufsleben vorbereiten. Die englische Sprache, interkulturelle Kommunikation sowie das Agieren im Team standen dabei im Mittelpunkt.  Jedes der Teams musste vom 28. Februar bis 9. März 2009 ein Autohaus managen. Nachdem NUCARS im vergangenen Jahr mit großem Erfolg am Aarhus Business College in Dänemark ausgetragen wurde, lud nunmehr tur-nusmäßig die Ecole Supérieure des Sciences d'Angers (ESSCA) die Studierenden aus verschiedenen Instituten und Hochschulen mit automobilwirtschaftlichen Studiengängen nach Frankreich ein.

Die Studierenden müssen ein verlustreiches Autohaus managen und in die Gewinnzone führen. Die Simulation zwingt die Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Dänemark und den Vereinigten Staaten, die gegebenen Rahmenbedingungen realistisch einzuschätzen und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Die Teams sind dabei den üblichen Einflüssen des Marktes ausgeliefert.

Das Unternehmensplanspiel NUCARS gilt in seiner Form weltweit als das renommierteste seiner Art. Die Studierenden stammen allesamt von Business Schools, Colleges und Hochschulen mit einem Schwerpunkt „Automotive Management“.

Neben dem Trainingsprogramm kamen auch die Freizeit und der Wissenstransfer nicht zu kurz. Bereits die Hinfahrt war mit einem Tag in Paris verbunden, während die Rückfahrt über den Auto-Salon in Genf erfolgte. Dazwischen erfolgten Ausflüge zum „Village de l'Automobile“ in Cholet und zu einer Wissenstour durch einen der ältesten Weinkeller, dem „Langlois Château“. Daneben standen Vorträge zur Zukunft des Automobilvertriebs in Zeiten der Krise sowie Besuche bei Händler-unternehmen im Mittelpunkt.

Am Ende der Woche gab es auch ein Siegerteam, das den Betrieb innerhalb eines Wirtschaftsjahres am besten auf Vordermann bringen konnte. Teresa Röhm und Dawid Kurzyca aus Studiengang „Automobilwirtschaft – Automotive Business“ in Geislingen war maßgeblich am Erfolg dieses Teams beteiligt. Ebenso wie ihre Mitstreiter erhielten sie während des feierlichen NUCARS-Award am Freitagabend ein Preisgeld von 100 US $.

Die beteiligten Institute leisten mit dieser Konzeption einen wesentlichen Beitrag, den stets steigenden Anforderungen der Globalisierung gerecht zu werden. Daneben ist die Unterstützung der Studierenden ein wesentlicher Erfolgsfaktor, denn die Teilnahme ist - schon allein wegen der Auslandsreisen - mit hohen Kosten verbunden. Großartig unterstützt wurden die Geislinger Studierenden in diesem Jahr von der SIXT Autovermietung, die für die Fahrt nach Frankreich kostenfrei zwei Vans zur Verfügung gestellt hat. Daneben erhielten die Studierenden Unterstützung von der Euromobil Autovermietung und von CarGarantie. Im nächsten Jahr wird das Unternehmensplanspiel an der Northwood University in Michigan (USA) ausgetragen.

Automotive Expertise

Professor Reindl  als Gutachter

Bislang werden weltweit nur wenige grundständige Studiengänge und Aufbauprogramme mit konkreten automobilwirtschaftlichen Inhalten angeboten. Während die HfWU in Geislingen bereits seit Oktober 2008 ein branchenspezifisches Bachelor-Programm „Automobilwirtschaft – Automotive Business“ anbietet und der Start des Master-Programmes „Automotive Management“ bereits für Oktober 2010 feststeht, stecken Programme anderer Hochschulen noch in der Akkreditierungsphase.

Aufgrund der geringen Angebotsdichte sind Akkreditierungsagenturen wie die FIBAA und ZEvA auf die Expertise etablierter Institutionen angewiesen. Vor diesem Hintergrund wurde Professor Dr. Stefan Reindl gleich zweimal in unterschiedliche Akkreditierungs-kommissionen berufen, um bei der Akkreditierung internationaler Bachelor- und Masterprogramme in China, Österreich und der Slowakei mitzuwirken.

Praxisbezug im Studium

Exkursionen im Studiengang Automobilwirtschaft

Der Praxisbezug zählt – neben den konkre-ten Bezügen zu branchenspezifischen Inhalten in den Vorlesungen und Seminaren – zu den wesentlichen Schwerpunkten im Studiengang Automobilwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Geislingen. Um die unternehmerische Praxis erlebbar zu machen, werden regelmäßig Kongressbesuche sowie Exkursionen zu Unternehmen in ganz Deutschland unternommen. Gleich dreimal konnten die Studierenden des Bachelor-Programmes in Geislingen im ersten Halbjahr 2009 an Exkursionen teilnehmen:

Bereits im Januar 2009 luden die MAHAG, die BMW Group, der Auto Business Verlag, die Mercedes-Benz Niederlassung sowie die Audi AG die Studierenden des Abschluss-Semesters nach München und Ingolstadt ein. Eine weitere Studienreise führte im Mai 2009 von Berlin über Wolfsburg nach Düsseldorf. In Berlin konnten die Studierenden die Mercedes-Benz-Niederlassung am Salzufer, das Mei-lenwerk sowie den BMW- und Mini-Händler Riller & Schnauck näher kennenlernen. Dabei standen jeweils neben Führungen auch Fachvorträge auf dem Programm. Der Besuch des Reichstages rundete das Berlin-Programm ab. Anschließend führte der Weg zur Autostadt in Wolfsburg, bevor der Besuch der Automeile am Höherweg in Düsseldorf  mit einem Fachvortrag bei einem der größten Volkswagen-Händler, nämlich bei Gottfried Schultz, den Schlusspunkt der viertägigen Reise bildete.

Die dritte Exkursion führte das Pioniersemester des neuen Studienganges „Automobilwirtschaft – Automotive Business“ ein weiteres Mal nach München. Hier standen im Juni 2009 Besuche der BMW-Welt des BMW-Museums sowie eine Werksführung  auf dem Programm. Die Besichtigung des Audi Zentrums und des Lamborghini-Verkaufshauses in der Albrechtstraße sowie ein Besuch der Mercedes-Benz-Niederlassung stießen auf großes Interesse der Studierenden.

Das IFA-Team bedankt sich bei den beteiligten Unternehmen aus Industrie und Handel für ihr Engagement sowie für die großzügige finanzielle Unterstützung der Studierenden.

 

Automotive Business & Management

Bachelor- und Master-Programme

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) hat ihr automobilwirtschaftliches Studienangebot deutlich ausgebaut. Seit dem 6. Oktober 2008 sind die Erstsemester des neu geschaffenen Bachelor-Programmes „Automobilwirtschaft-Automotive Business“ am Start. Nach sieben Semestern erhalten die Absolventen den Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).

Der Bachelor-Studiengang wendet sich als erster berufsqualifizierender Studiengang an Schulabgänger mit Abitur oder Fach-hochschulreife. Studiendekan Prof. Dr. Stefan Reindl hat die Schwerpunkte des Studiums auf den Automobilvertrieb und das Automobilmarketing fokussiert. Ein praktisches Studiensemester sorgt für den Praxisbezug.

Darauf aufbauend wird ab dem Wintersemester 2010/11 ein „Master of Automotive Management“ angeboten, der nach drei Semestern mit dem „Master of Arts“ (M. A.) abschließt. Das Master-Programm ist inhaltlich noch breiter als im Bachelor-Studiengang angelegt. Neben dem Vertrieb und Marketing steht das Entwicklungs- und Produktionsmanagement im Mittelpunkt. Spezielle Lehrveranstaltungen behandeln darüber hinaus Themenfelder der Automobilzulieferer und der Nutzfahrzeugindustrie. Durch praxisbezogene Fallstudien werden daneben insbesondere in-ternationale Aspekte berücksichtigt.

Die HfWU deckt so künftig alle Themen entlang der automobilwirtschaftlichen Wertschöpfungskette - von der Zulieferindustrie über Automobilhersteller bis zum Automobilhandel - ab. Die HfWU arbeitet zudem eng mit Unternehmen der Branche zusammen: Im Rahmen von Praktika, Studienarbeiten- oder Abschlussarbeiten. Qualifizierte Referenten aus der automobilwirtschaftlichen Praxis ergänzen mit ausgewählten Themen die Lehrveranstaltungen.

Mit dem Ausbau des automobilwirtschaftlichen Angebots werden auch die personellen Ressourcen aufgestockt. Insgesamt drei Professuren werden zeitnah mit qualifizierten und gleichzeitig praxiserfahrenen Dozenten besetzt. Sobald die Professuren besetzt sind, können sowohl das Bachelor-Programm als auch der Master-Studiengang in einer weiteren Ausbauphase zusätzlich als berufsbeglei-tende Studiengänge angeboten werden. Die Automobilwirtschaft in Geislingen ist so für die künftigen Anforderungen aus Industrie und Handel bestens gewappnet. 

Beste Absolventen

Sonja Potzkai und Yvonne Tremml mit  ZDK-Preisen ausgezeichnet

Prof. Dr. Werner Ziegler, Rektor der Hoch-schule für Wirtschaft und Umwelt, übergab zusammen mit dem Studiendekan, Prof. Dr. Stefan Reindl, am 26. September 2009 in Geislingen die Abschlusszeugnisse und Urkunden. Mit der Gesamtnote 1,7 hat Axel Tabor an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt sein Betriebswirtschaftsstudium zum Bachelor of Arts erfolgreich beendet. Daneben wurde Marcus Föhl (Abschlussnote 1,4) bereits im März 2009 als bester Absolvent des automobilwirtschaftlichen Studien-zweigs im Wintersemester 2008/09 ausge-zeichnet.

Beide zählen damit zu den besten Absolventen seit Bestehen des automobilwirtschaftlichen Studienangebots in Geislingen. Sowohl Marcus Föhl als auch Axel Tabor erhalten während des IFA Kongresses - dem 10. Tag der Automobilwirtschaft am 8. Oktober 2009 - in Nürtingen den ZDK-Preis für ihre her-ausragenden Leistungen im Studium. Über-reicht werden die Preise von Ulrich Fromme, dem Vize-Präsidenten des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeug-gewerbe (ZDK).

Der ZDK stiftet je Abschluss-Semester – also zweimal im Jahr – diesen mit 750 Euro dotierten Geldpreis für besonders gute Leistungen im Studienzweig Automobilwirtschaft. Das IFA-Team wünscht den Preisträgern alles Gute für den beruflichen und persönlichen Werdegang.
 

6. Weller-Exkursion

Bewährter Ausflug in die Praxis nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf

Bereits zum sechsten Mal in Folge lud der Ge-schäftsführende Gesellschafter der WELLER-GRUPPE, Burkhard Weller, die Studierenden in den Abschluss-Semestern der Automobilwirtschaft zu einer Studienreise nach Hamburg und Berlin ein. Auf dem Programm der fünftägigen Exkursion vom 21. bis 25. Mai 2007 standen praxisorientierte Vortragsveranstaltungen, Besichtigungen und Diskussionsrunden bei Händlern und Herstellern.

Am Montagnachmittag reisten die Studierenden in Berlin an. Auf der Agenda stand zunächst ein Besuch im Bentley-Headquarters mit einem Fachvortrag des Head of Marketing, Herrn George Canzler, über die Marketingstrategien des Herstellers von Luxusfahrzeugen. Nach einer Führung durch das Volkswagen-Forum unter den Linden ging es schließlich zum ersten Höhepunkt der Exkursion, der WELLER-Bilanzkonferenz und dem WELLER-Business-Talk, vor traumhafter Kulisse an der Spree. Während die Brandmanager der Wellergruppe dort zunächst ihr beeindruckendes Zahlenmaterial präsentierten, waren anschließend die Studierenden der Hochschule Nürtingen-Geislingen am Zug. Sie hatten zukunftsgerichtete Geschäftsmodelle mit dem Titel „Weller – fit for future“ erarbeitet. Sie wurden durch die Studierenden der Abschluss-Semester dem kritischen Fachpublikum vorgestellt. Den Ausklang des anstrengenden Tages bildete schließlich die „berüchtigte“ WELLER-Party, die in diesem Jahr in der „Regattalounge“ der neu geschaffenen WELLER-Zentrale in der Franklinstraße stattfand.

Die Vertriebsorganisation von DaimlerChrysler Deutschland (DCVD) bildete dann den ersten Programmpunkt am Mittwoch. Frau Dr. Heide Hartrath, verantwortlich für das Personalmarketing und die Nachwuchsgruppe, referierte über das Career-Programm, das eigens für Berufseinsteiger geschaffen wurde. Sie begleitete schließlich die Exkursionsteilnehmer zur Mercedes-Benz-Niederlassung am Salzufer. Patrick Henkel, Leiter Innendienst und Absolvent der Hochschule in Geislingen, begrüßte dort die Studierenden und führte sie durch den beeindruckenden Kontrast zwischen Stahl, Beton und den ausgestellten Premium-Fahrzeugen.

Nach dem Mittagessen führte die Fahrt dann nach Hamburg. Dort stand am Abend das gesellige Beisammensein im Restaurant „Freudenhaus“ im Mittelpunkt, bevor die Studierenden dann am Donnerstag der Einladung von Kurt Kröger, Geschäftsführender Gesellschafter von DELLO, folgten. Dort begrüßte Herr Kröger, gemeinsam mit Herrn Michael Babick (DELLO Geschäftsführer) und Herrn Karsten Lorenzen (Leiter Vertriebssteuerung DELLO), die Studierenden. Die Unternehmenslenker skizzierten in einer beeindruckenden Präsentation und einer Führung durch die „DELLO Automeile“ die Unternehmensphilosophie und Mehrmarkenstrategie des mit mehr als 30 Autohausbetrieben agierenden Händlers. Nach einer abschließenden Diskussion ging es dann weiter zur BMW-Sparte der WELLER-GRUPPE, nämlich zu „B & K... alles klar“ in Hamburg-Harburg.

Der vierte Exkursionstag führte die Studierenden dann am Freitag schließlich nach Düsseldorf – in die Automeile am Höherweg. Sie waren der Einladung des Geschäftsführers, Herrn Nicholas J. Dunning, sowie des ZDK-Präsidenten, Herrn Robert Rademacher, gefolgt. Das große Interesse der Studierenden sowie das Engagement der beteiligten Unternehmen - allen voran die WELLER-GRUPPE - belegen eindrucksvoll die Be-deutung der Praxisnähe für das Studium an der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Herzlichen Dank allen Gastgebern!

NUCARS 2007 in Kanada

Management im Automobilvertrieb

Bereits zum elften Mal konnten sich Studierende aus sechs Ländern beim Unternehmensplanspiel NUCARS praxisorientiert auf das spätere Berufsleben vorbereiten. Nachdem die zehnte Jubi-läumsveranstaltung im vergangenen Jahr mit großem Erfolg an der Geislinger Hochschule ausgetragen wurde, lud nunmehr das Canadian Automotive Institute an das Georgian College in Barrie (Ontario/Toronto) ein. Jedes der zehn Teams musste ein Autohaus managen. Die englische Sprache, interkulturelle Kommunikation sowie das Agieren im Team standen dabei im Mittelpunkt.

Die Bildung von Netzwerken und der Wissenstransfer“ sind zentrale Aspekte, die für die 80 Studierenden aus dem Unternehmensplanspiel NUCARS besonders wichtig sind. Die Studierenden müssen ein verlustreiches Autohaus managen und in die Gewinnzone führen. Die Simulation zwingt die Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Dänemark, Niederlanden, Kanada und den Vereinigten Staaten, die gegebenen Rahmenbedingungen realistisch einzuschätzen und geeignete Maßnahmen abzuleiten.

Die Studierenden, allesamt von Business Schools, Colleges und Hochschulen mit einem Schwerpunkt „Automotive Management“ müssen gemeinsam im Team zu ihren Entscheidungen gelangen. Die Teilnehmer dürfen sich zunächst mit den vorgegebenen Ressourcen - von den Öffnungszeiten über die Personal- und Betriebsausstattung bis hin zur Finanzierung des Unternehmens - anhand des Study-Books vertraut machen. Die Teams sind dann den üblichen Einflüssen des Marktes ausgeliefert. Das Unter-nehmensplanspiel NUCARS gilt in seiner Form weltweit als das renommierteste seiner Art.

Ausflüge zum Snow-Tubing sowie an die Niagara Fälle (Niagara Falls) standen ebenfalls auf dem Programm von NUCARS 2007. Dazwischen wurde aber hochkonzentriert gearbeitet, Unternehmensdaten verglichen, gerechnet und diskutiert. Alles auf Englisch versteht sich. Dabei ging es nicht nur um die Profitabilität des simulierten Autohausbetriebes. Als weitere Prüfsteine galten die Umsetzung der geforderten Herstellerstandards sowie die Kundenzufriedenheit. Am Ende der Woche gab es auch ein Siegerteam, das den Betrieb innerhalb eines Wirtschaftsjahres am besten auf Vordermann bringen konnte. In diesem Siegerteam war Jürgen Schorpp aus dem 7. Semester des automobilwirtschaftlichen Studienzweigs in Geislingen. Jedes Mitglied dieses Teams erhielt beim feierlichen NUCARS-Award am Freitagabend ein Preisgeld von 100 US $. Gewonnen haben letztlich alle Teilnehmer, denn die interkulturellen Erfahrungen bleiben den Studierenden auch nach der einwöchigen Veranstaltung gewiss in Erinnerung.

Die beteiligten Bildungseinrichtungen leisten mit dieser Konzeption einen wesentlichen Beitrag, den stets steigenden Anforderungen der Globalisierung gerecht zu werden. Im nächsten Jahr wird das Unternehmensplanspiel am Aarhus Business College AABC, dem zweitgrößtes Business College in Dänemark, ausgetragen. 

VREI-Stipendium

Chancenreiches Stipendium

Durch die Kooperation des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Geislingen mit dem Verein Freier Ersatzteilemarkt (VREI) kommen drei junge Studierende ein weiteres Mal in den Genuss eines Stipendiums.

Die beiden Kooperationspartner haben sich darauf geeinigt, auch in diesem Jahr drei Studierende besonders zu fördern. Stefan Brenner, Christoph Krahm und Philipp Schürholz wurden von den Professoren der HfWU Dr. Willi Diez und Dr. Stefan Reindl sowie vom VREI-Vorstand Diplom-Kaufmann Josef H. Rehage ausgewählt. Die Stipendiaten haben sich durch ihre bisherigen guten Studienleistungen, ihr Engagement und ihr Interesse die finanzielle Unterstützung durch VREI erarbeitet. Zudem ermöglicht ihnen das Stipendium, eine Studienabschlussarbeit bei einem der 34 Hersteller von Autoteilen zu schreiben, wodurch die Berufschancen der Studierenden maßgeblich erhöht werden.

Weiterführende Informationen unter: http://www.vrei.de

5. Geislinger Automobilmesse

Faszination Autoshow

Zum fünften Mal fand dieses Jahr eine der landesweit größten Outdoor-Automobil¬mes¬sen in Geislingen/Steige statt. Die Autoshow bot am 9. und 10. Juni 2007 ein Familien-Event der besonderen Art, denn sie zeigte ein umfassendes Spek¬trum an Ausstellern - kombiniert mit Shows und Events für Groß und Klein.

Die Aussteller der Autoshow repräsentierten die Topmarken der Automobilbranche. Auf einer Gesamtfläche von 10.000 m2 zeigten Vertragshändler und Dienstleister rund 200 Fahrzeuge. Auf die Teilnahme regionaler Autohäuser wurde besonderer Wert gelegt. Viele Besucher nutzten die Möglichkeit am Probefahrtenpool, ein Auto ihrer Wahl für eine Runde auf dem Asphalt zu testen. Eine eigens aufgelegte Mes¬sezeitung informierte über die Aussteller und aktuelle Themen der Branche.

In die Fahrzeugausstellung wurde eine Show-bühne mit Fahrzeugpräsentationen und Aufführungen integriert. Die Kinderwelt kam ebenso zum Zug wie Showcars. Die Leitung und Koordination der Autoshow oblag wie im letzten Jahr Professor Hannes Brachat. Bleibt nur, dem studentischen Projektteam der Hochschule zum großartigen Erfolg der Veranstaltung zu gratulieren!

Das Institut für Automobilwirt-schaft ist eine wissenschaftliche Einrichtung an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.

Im Mittelpunkt steht die branchenorientierte und praxisnahe Forschung im Bereich des Automobilvertriebs und -handels.

Institut für
Automobilwirtschaft

Parkstraße 4
73312 Geislingen

Tel. +49 (0) 7331 22-440
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